Woran erkennt man „gesundes“ Öl?

Gesundheitstipp der Redaktion gesund leben ratgeber

Speiseöl findet in der Küche vielseitige Verwedung. Fleisch und Fisch, auch Gemüse und anderes werden in Speiseöl gebraten. Salatmarinaden bestehen oft aus Essig und Öl. In einigen Backrezepten benötigt man Speiseöl zum verfeinern von Torten und Kuchen. Aber nicht jedes Öl ist gesund und nicht jedes Öl kann für alles genommen werden. Gesundes Öl sollte immer ein natives, kalt gepresstes Öl sein, denn durch diese schonende Herstellung bleiben die Geschmacksstoffe und auch die Vitamine erhalten. Nicht jedes gesunde Öl ist aber auch zum Braten oder Frittieren geeignet, denn bei einigen Ölen gehen die gesunden Inhaltsstoffe durch eine zu starke Erhitzung verloren.

Kalt gepresstes Öl ist reich an ungesättigten Fettsäuren. Je niedriger der Säurewert eines Öl's, umso besser ist es. 0,5 % gilt hier als akzeptabler Grenzwert. Wird ein natives Öl jedoch über 180° Grad erhitzt, dann gehen die wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Aus diesem Grund sollte gesundes Öl nur leicht erhitzt werden. Das Heisst auch, dass es zum scharfen Anbraten nicht geeignet ist.

Zu den gesunden Ölen gehört das Rapsöl Schon zwei Esslöffel dieses Öl's reichen aus, um den täglichen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken. Rapsöl eignet sich zum Scharfen Anbraten von Fleisch besonders gut.

Traubenkernöl gehört zu den teuersten kalt gepressten Ölen, da es zu 90 % ungesättigte Fettsäuren enthält. Dieses Öl muss immer kühl und dunkel gelagert werden, damit es seinen feinen nussigen Geschmack behält. Diese Herstellungsweise ist zwar aufwendiger und dadurch kostenintensiver. Doch nur so werden die wertvollen Inhaltsstoffe des Öl's vollständig erhalten. Zudem bekommt das Öl so ein ansprechend farbiges Aussehen und einen vollmundigeren Geschmack . Auch äußerlich angewendet ist es sehr wohltuend. So eignet sich das kalt gepresste Traubenkernöl auch bestens für Massagen und Wickel.

Leinöl zeichnet sich durch seinen intensiven Geschmack aus. Kaltgepresstes Leinöl ist goldgelb, warm gepresstes Öl gelblich-braun. Raffiniertes Leinöl hat eine hell- bis goldgelbe Farbe. Das Öl riecht würzig nach Heu, wird als krautig bis dumpf und leicht röstig beschrieben und kann eine fischige Note aufweisen. Frisch schmeckt das Produkt leicht nussig und heuartig, nach Lagerung wird es bitter und ranzig. (Nur kleine Mengen davon einkaufen). Das Öl aus Leinsamen enthält 3-fach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, es fördert die Blutgerinnung und kann die Blutgefäße erweitern.

Eine Spezialität aus der österreichischen Steiermark ist das Kürbiskernöl. Besonders hochwertig ist das Öl, wenn es das EU-Siegel "geschützte geografische Angabe" hat. Wenn es um Blase, Prostata, Harnwege und das gesamte Immunsystem geht – dann ist Kürbiskernöl ein wahres Wundermittel in der Naturheilkunde. Es dient der Vorbeugung gegen Erkrankungen, es hilft aber auch bei der Heilung. Hinzu kommt, dass es auch gegen zu hohes schädliches Cholesterin hilfreich verwendet werden kann.

Auch Walnussöl gehört zu den gesunden Ölen. Das relativ teure Öl enthält bis zu 13 % Omega-3-Fettsäuren und sollte nur in kleinen Mengen eingekauft werden, da es sehr schnell ranzig wird. Es ist auch gekühlt nur begrenzt haltbar. Walnussöl ist ein hochwertiges von blass-grünlichgelber bis strohgelber Farbe, relativ dünnflüssig, hat einen intensiven, nussigen Geschmack und zeichnet sich durch einen besonders hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren aus.

Wenn es um die Zubereitung von exotischen Speisen geht, dann ist Kokosöl eine gute Wahl. Hochwertiges Kokosöl ist leicht verdaulich, es reguliert den Blutfettspiegel und es hat zudem auch antibakterielle Eigenschaften. Kokosöl ist sehr leicht verdaulich. 

 

 

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