Wenn Keime gefährlich werden

Harmloser Krankenhausaufenthalt kann zur Todesfalle werden.

Gesundheitstipp der Redaktion gesund leben ratgeberEigentlich sollte der siebenjährige Franz Bauer (Anm.: Name von der Redaktion geändert) nur über Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Doch was dann geschah, war der reinste Albtraum.

Als Franz auf dem Pausenhof tobte, stieß er mit seinem Kumpel so heftig mit dem Kopf zusammen, dass er eine Platzwunde über der Augenbraue davontrug. Im Krankenhaus wurde die Wunde genäht. Reine Routine im Klinikalltag. Weil er über Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit mit Erbrechen klagte, behielt ihn der Arzt über Nacht in der Klinik. Als seine Mutter ihn am nächsten Morgen abholen wollte, der Schock. Franz ging es elend. Eine schwere Atemwegsinfektion und der Verdacht auf eine drohende Sepsis brachten ihn auf die Intensivstation. Was war gesehen?

Dramatische Entwicklung einer Infektion mit multiresistenten Keimen

Franz hatte sich mit MRSA, einem gefürchteten Krankenhauskeim, infiziert. Normalerweise gehören Bakterien und Viren zu unserer Natur. Teilweise sind wir sogar auf sie angewiesen, wie beispielsweise auf die Darmbakterien. In der Regel wird der Körper damit auch fertig. Dafür haben wir unser Immunsystem. Doch immer öfter erkranken Menschen bei den harmlosesten Verletzungen an sogenannten multiresistenten Keimen.

Missbrauch von Antibiotika rächt sich

Wissenschaftler machen dafür den übermäßigen Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung in den zurückliegenden Jahrzehnten verantwortlich (Informationsdienst Wissenschaft). Aber auch der allzu häufige und voreilige Einsatz von Antibiotika in den Arztpraxen bei Infekten spielt dabei eine Rolle, dass die Keime resistent werden. Die Bakterien entwickeln eine Widerstandsfähigkeit gegen die Medikamente. Für die Natur ist das völlig normal. Fatal für Betroffene, denn die Medikamente wirken dann nicht mehr bei ihnen.

Noch einmal gut gegangen – aber mit multiresistenten Keimen ist nicht zu spaßen

So war es wohl auch bei Franz. In seinen bisher sieben Lebensjahren hatte er manche Infektion in den Atemwegen, die mit allerlei Antibiotika bekämpft wurden. Franz hatte nochmal Glück. Er überstand auch diese Krise. Selbstverständlich ist das aber nicht. Weltweit sterben jährlich mehrere Hunderttausende an den Folgen von Infektionen mit multiresistenten Keimen.

Doch was kann man tun? Wie kann man sich schützen?

Das beschreibt der Report „Die Bedrohung durch tödliche Keime (Multiresistente Keime)“. Der Report kann hier heruntergeladen werden: Zum Download bitte klicken.

 Die Bedrohung durch todbringende Keime

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