Sellerie nicht nur ein Suppenkraut

Sellerie als Gemüse oder Stangensellerie als Saft

Lange ist bekannt, dass Sellerie sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, enthält er doch Vitamin C und Beta-Carotin, die anitoxidativ wirken. Sellerie ist nicht nur ein Suppengemüse, sondern kann in der Medizin noch viel vielfältiger genutzt werden.

Die Knollen wirkten allgemein entzündungshemmend, harnförderend und helfen beim Entschlacken des Körpers. Dies führt gleichzeitig auch zu einer erfolgreicheren Gewichtsreduktion.
Selleriesaft wird als Mittel gegen Rheuma und Gicht erfolgreich eingesetzt. Weiterhin wird Selleriesaft bei Bluthochdruck empfohlen, bei neurologischen Altersbeschwerden, sowie bei Verdauungsbeschwerden. Polysaccharide, die im Sellerie enthalten sind schützen den Magen.

Selleriesaft kann im Rahmen von Heilfasten und Saftkuren die Nierenfunktion anregen. Dies stärkt auch noch als weiteren positiven Effekt das Immunsystem, man wird allgemein gegen schädliche Einflüsse resistenter. Stangensellerie gehört zu den kalorienärmsten Gemüsen, durch den täglichen Konsum von Selleriesaft kann das Gewicht auf gesunde Art und Weise verringert werden.

Sellerie wirkt weiterhin sogar gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen! Die Polysaccharide im Sellerie können die Enzündungsgefahr im Herz-Kreislauf-System vermindern, außerdem enthält das Super-Gemüse Phthalid, einen sekundären Pflanzenstoff, der sich entspannend auf die Muskulatur der Blutgefässe auswirkt. Die Blutgefässe werden dadurch geweitet und der Blutdruck kann sinken.

Selleriesaft, der eigentlich etwas gewöhnungsbedürftig ist, lässt sich geschmacklich positv beeinflussen mit püriereten Tomaten, Rote Bette oder Karotten. Wichtig dabei ist aber, dass 100 ml Selleriesaft pro Dosis enthalten sind. Nur so lässt sich die bestmögliche Wirkung zu erzielen.
Mit einer Saftpresse, z,Bsp. einem Slow Juicer mit horizontaler Press-Walze, lässt sich der Staudensellerie so pressen, dass möglichst viele Nährstoffe erhalten bleiben. Man trinkt morgens vor dem Frühstück ½ Liter frisch gepressten Stangenselleriesaft auf nüchternen Magen. Das regt eine gesunde Magensäureproduktion an. Viele Menschen leiden ohne es zu wissen an zu wenig Magensäure und können so z.B. nicht ausreichend Vitamin B12 aus der Nahrung aufspalten. Die Nahrung gelangt unzureichend verdaut in den Darm und führt dort zu Fäulnis. Das kann der Stangenselleriesaft mit der Zeit reparieren.
Wichtig ist, dass der Stangenselleriesaft zügig getrunken wird, bevor der Saft zu stark mit Sauerstoff reagieren kann. Ist gesund, aber so richtig lecker ist das nicht.

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