Saunieren für die Gesundheit

Therapien, Methoden, Alternativen

Wie können wir unser Immunsystem gegen Erkältungen schützen?

Nun, es gibt mehrere Möglichkeiten sich zu schützen – eine davon ist saunieren.

Gerade in der kalten und ungemütlichen Jahreszeit machen die Grippeviren ihre Runde und machen uns das Leben schwer. Also liegt es an uns, das Immunsystem so gut wie möglich zu stärken und den Körper vor äußeren Gefahren zu schützen.

Die Sauna ist da der ideale Platz dafür. Regelmäßige Saunagänge regulieren die Wärme im Körper.

Die Körpertemperatur steigt beim Saunieren durchschnittlich um ein bis zwei Grad. Diese Reaktion wirkt wie ein leichtes Fieber und mögliche Eindringlinge werden mit den Killerzellen des Immunsystems abwehrt. Durch diese Wärmeregulierung wird unser Körper ziemlich stark gefordert. Die Gefäße an der Oberfläche weiten sich und werden durch das stärkere Pumpen des Herzens mit mehr Blut versorgt. Dadurch wird das Schwitzen hervorgerufen, der Schweiß dringt buchstäblich aus allen Poren und der Körper wird mittels der entstehenden Verdunstungen gekühlt.

Durch das Abkühlen nach dem Saunagang, entweder an der frischen Luft, unter der Dusche oder im kalten Tauchbecken, ziehen sich die Gefäße ruckartig wieder zusammen. Der Körper bekommt wieder eine wohlige Wärme. Durch dieses Warm/Kalt wird der Körper einem enormen, aber positivem Stress ausgesetzt.

Dies hat die vorteilhafte Wirkung, dass unser Kreislauf Lerneffekte erzielt und gestärkt wird. Der Blutdruck kann durch die Gefäßerweiterung abnehmen oder eben auch zunehmen, was zu einer ganzheitlichen Normalisierung des Blutdrucks führen kann.

Die Haut wird mit vermehrtem Sauerstoff angereichert, die Poren öffnen sich und der Körper wird entschlackt. Die Atemwege werden frei, das Atmen fällt leichter, Giftstoffe werden aus dem Körper geschwemmt, die Haut strafft sich.
Man kann also mit Recht sagen
„Saunieren beugt Erkältungen vor und hält den Körper auch gegen andere Angreifer fit“.

Hier einige Tipps und Regeln:

Planen Sie den Saunagang, gehen Sie nicht abgehetzt in die Sauna.

Wenn Sie richtig entschlacken wollen, sollten Sie zwischen den Saunagängen weder essen noch trinken, aber nach dem letzten Gang müssen Sie den Flüssigkeitshaushalt wieder auffüllen.

Der erste Gang sollte acht bis zehn Minuten dauern. Je weiter Sie nach oben gehen, desto heißer wird es. Wenn es Ihnen zu heiß wird, rutschen Sie um eins nach unten, oder verlassen die Sauna. Ganz wichtig sind die Ruhepausen zwischen den Saunagängen, eingekuschelt in Badehandtuch oder Bademantel, so dass der Körper nicht auskühlt.

Wer bereits erkrankt ist sollte keine Sauna aufsuchen, aber Schwangere ohne gesundheitliche Probleme können bedenkenlos die Sauna besuchen. Kindern ab 4 Jahren können bedenkenlos in die Sauna mitgenommen werden, wenn sie gesund sind.

Der oder die Bademeister zelebrieren verschiedene Aufgüsse, die sie vorher ankündigen.

Da gibt es eine riesige Auswahl von ätherischen Ölen die variieren zwischen süß, herb, zitronig.
Es gibt Salzaufgüsse, bei denen die Haut mit Salz eingerieben – ein sanftes Peeling das die Haut reinigt und anregend wirkt.
Beim Honigaufguss wird Honig auf der Haut verteilt und leicht einmassiert, die Haut fühlt sich danach sanft und geschmeidig an.
Beim Eisaufguss werden entweder Eiswürfel auf die heißen Steine gelegt und mit Wasser übergossen, oder der Bademeister reicht zwischen den Aufgüssen Eiswürfel mit denen sich die Gäste selbt einreiben können.

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Cannabis als Medizin

Gesetz „Cannabis als Medizin“ einstimmig vom Bundestag beschlossen

Das Gesetz sei auch ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Palliativversorgung, betonte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe den einstimmigen Beschluss, Cannabis als Medizin in begründeten Einzelfällen zuzulassen. Eine Begleiterhebung soll Informationen zum langfristigen Gebrauch von Cannabis wissenschaftlich sichern.
Das Gesetz, das im März 2017 in Kraft tritt, regelt den Einsatz von Cannabisarzneimitteln als Therapiealternative bei Patientinnen und Patienten im Einzelfall bei schwerwiegenden Erkrankungen. Bedingung dafür ist, dass nach Einschätzung des behandelnden Arztes diese Mittel spürbar positiv den Krankheitsverlauf beeinflussen oder dessen Symptome lindern. Dies kann zum Beispiel in der Schmerztherapie, bei bestimmten chronischen Erkrankungen wie etwa Multipler Sklerose oder bei schwerer Appetitlosigkeit und Übelkeit der Fall sein.

Ziel ist  die Verbesserung der Palliativversorgung:
„Schwerkranke Menschen müssen bestmöglich versorgt werden. Dazu gehört, dass die Kosten für Cannabis als Medizin für Schwerkranke von ihrer Krankenkasse übernommen werden, wenn ihnen nicht anders wirksam geholfen werden kann. Das ist auch ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Palliativversorgung.
Außerdem wird es eine Begleiterhebung geben, um den medizinischen Nutzen genau zu erfassen.“

Parlamentarische Staatssekretärin Ingrid Fischbach:
„Bei schweren Erkrankungen wie chronischen Schmerzen oder Multiple Sklerose kann Cannabis als Medizin helfen, Symptome zu lindern. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass künftig Patientinnen und Patienten Cannabis in Arzneimittelqualität durch die Gesetzliche Krankenversicherung erstattet bekommen können, wenn es medizinisch angezeigt ist. Die Genehmigungsfrist durch die Krankenkasse soll bei Patientinnen und Patienten, die Leistungen im Rahmen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung erhalten, höchstens drei Tage betragen. Dadurch wird eine schnelle und unbürokratische Hilfe gewährleistet.“

Cannabis in medizinischer Form an schwerstkranke Patienten auf Rezept abgeben zu können, bedeutet für viele Betroffene eine Entlastung. Wem Cannabis wirklich hilft, der soll Cannabis nun auch bekommen können, in qualitätsgesicherter Form und mit einer Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen.

Die Möglichkeit, Medizinalcannabis in der ärztlichen Praxis einsetzen zu können, ist ein großer Schritt und steht für eine moderne und differenzierte Gesundheitspolitik.“
Cannabisarzneimittel sollen als Therapiealternative bei Patientinnen und Patienten im Einzelfall bei schwerwiegenden Erkrankungen eingesetzt werden können, wenn nach begründeter Einschätzung des behandelnden Arztes eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf oder auf schwerwiegende Symptome zu erwarten ist.Dies kann zum Beispiel in der Schmerztherapie, bei bestimmten chronischen Erkrankungen oder bei schwerer Appetitlosigkeitund Übelkeit der Fall sein.

Mit Änderungen im Fünften Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) wird die Erstattungsfähigkeit von Arzneimitteln auf Cannabisbasis in der gesetzlichen Krankenversicherung erweitert, die bislang grundsätzlich auf zugelassene Fertigarzneimittel im jeweils zugelassenen Anwendungsgebiet begrenzt war. Insbesondere wird eine Erstattungsmöglichkeit von Cannabis in Form getrockneter Blüten für schwerkranke Menschen geschaffen.

Um weitere Erkenntnisse über die Wirkung von Cannabis zu gewinnen, wird eine Begleiterhebung durchgeführt. Dazu übermitteln Ärzte und Ärztinnen ohnehin vorliegende Daten –zum Beispiel zur Diagnose, Therapie, Dosis
und Nebenwirkungen –anonymisiert an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Mit der Erhebung sollen auch Informationen zum langfristigen Gebrauch von Cannabis zu medizinischen Zwecken gesammelt werden.

Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de

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So realisieren Sie die guten Vorsätze im neuen Jahr

Tipps, wie man die guten Vorsätze auch umsetzt.

Gesundheitstipp der Redaktion gesund leben ratgeberJedes Mal zu Beginn eines neuen Jahres nehmen sich Millionen von Menschen vor, schon lange gehegte Wünsche zu realisieren. Ein Klassiker ist es beispielsweise, im neuen Jahr endlich abzunehmen.

Doch die Erfahrung zeigt, dass schon wenige Tage später die guten Vorsätze für das neue Jahr wieder vergessen sind.

Dabei ist es relativ einfach, um solche Vorhaben umzusetzen. Die Beobachtung: viele Menschen lassen es bei diesen guten Vorsätzen, tun aber nichts, damit die Umsetzung überhaupt in Gang kommt. Ein einfacher Trick ist es, sich einen regelrechten Plan zu machen. Das hört sich jetzt aufwendige unkomplizierte an, ist es aber nicht. Es geht nicht darum, hier jetzt einen umfangreichen Geschäftsplan zu entwickeln. Es genügt, ein paar wichtige Fragen aufzuschreiben und diese regelmäßig sich vorzunehmen.

Ein Beispiel: angenommen Sie wollen abnehmen. Dann schreiben Sie sich doch einfach auf, bis zu welchem Termin sie welches Gewicht erreicht haben wollen. Setzen Sie dabei aber ein zurückhaltendes kleines Ziel. Die Erfahrung zeigt, dass allzu große Ziele mehr zur Frustration führen und erst gar nicht angegangen werden. Kleine Schritte sind leicht zu realisieren und es macht dann auch Spaß, um sie zu verfolgen.

Außerdem machen sie sich am besten zu begehen einen wöchentlichen Termin mit sich selbst. In diesem Termin prüfen Sie, wie weit sie mit ihren Zielen gekommen sind. Außerdem bestimmen sie ganz konkret, wie sie ihre Ziele erreichen wollen. In unserem Beispiel könnte das sein, sich in der Zukunft gesünder und nährstoffreicher, dafür aber Kalorienärmer zu ernähren. Legen Sie sich dazu einen Ratgeber zu, der sie beim Abnehmen unterstützt. (Einen guten Ratgeber zum Abnehmen können Sie sich hier ansehen: hier bitte klicken). Jedes Mal prüfen Sie in Ihrem wöchentlichen Termin, ob sie sich an die Regeln halten. Wenn nicht, sensibilisieren Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf und nehmen sich die Umsetzung bis zum nächsten Termin vor. Sie werden sehen: spätestens nach ein paar solcher Termine werden Sie sich motivieren, endlich weiterzukommen.

Mit solchen wenigen einfachen Techniken kann man schon sehr viel besser die Umsetzung seiner lang gehegten Wünsche vorstellen und auch erreichen. Viel Glück damit im neuen Jahr.

 Kerngesund

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Das Buch der Menschlichkeit

Was ist “Codex Humanus” und wer bitte sehr braucht ein solches?

Codex Humanus“, übersetzt “das Buch der Menschlichkeit” bzw. “das Buch für den Menschen” oder auch “menschliches Buch” versteht sich als ein längst überfälliges Pendant zu konventionellen Büchern, die Ihnen im Handel begegnen – die, obwohl in tausendfacher Ausführung vertreten, letztendlich sich doch wie ein Zwilling dem anderen gleichen und lediglich wiederholen, was offizielle Stellen unter der “Obhut” der mächtigen Pharmaindustrie an Informationen freigeben oder gar vorschreiben…!

Codex Humanus” ist anders!

Codex Humanus ist von sämtlichen Lobbyverbänden und Repressalien seitens der Pharmaindustrie und des herrschenden, medizinischen Establishments frei und dient mit dessen Informationen in der 2. Auflage auf knapp 2000 Seiten ausschließlich der Menschheit – nicht den Kassen der Pharmaindustrie, nicht der korrupten Ärzteschaft oder gar s.g. “Selbsthilfegruppen”, die häufig nichts anderes als verlängerten Arm der Pharmaindustrie darstellen!

Hier erfahren Sie warum Erkrankungen wie Krebs, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Diabetes, Arthrose, Arthritis, Allergien, Demenz, Depressionen, Asthma, Hepatitis, Migräne, Impotenz, Neurodermitis, Adipositas (Übergewicht) sowie alle Erkrankungen, die auf “-itis” enden, ihre Schreckensgestalt mit dem Erwerb dieses einen Buches für Sie für immer verlieren!

www.akbuchvertrieb.de/codex-humanus/Das-Buch-der-Menschlichkeit.html

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An Weihnachten gesund leben

Tipps, wie man gesund über die Feiertage kommt.

Im LichterglanzViele Menschen nutzen die Feiertage und die Tage danach bis zum Jahreswechsel, um einmal richtig auszuspannen. Man kommt zur Ruhe, man freut sich auf die Zeit mit den Liebsten und auch beim Essen genießt man so richtig das Leben. Das ist die eine Seite der Medaille. Es gibt aber auch noch eine andere. Für viele bedeuten die Feiertage auch, viel zu viel zu essen. Und nicht für jeden bedeutet es Entspannung, wenn jeden Tag familiäre und freundschaftliche Besucher anstehen. Für manche ist es sogar ein richtiger Stress. So wundert es nicht, dass regelmäßig die Ärzte davon berichten, dass die Menschen in dieser Zeit krank werden. Zunehmend kommt es sogar, zumeist ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag, zu lebensbedrohlichen Notfällen.

Insofern kann man nur empfehlen, mit ein paar Tricks besser über diese an sich geruhsamen Tage hinwegzukommen. Mit welchen einfachen Maßnahmen man das tun kann, finden sie beispielsweise in unserem Artikel „So schützen Sie Ihre Gesundheit auch an Weihnachten“.

Gutes Essen gehört zu Weihnachten dazu. Hilfreich sind dann Zutaten, die der Gesundheit gut tun, wie beispielsweise Zimt.

Wussten Sie, dass ihre Weihnachtstanne ebenfalls ihrer Gesundheit sehr gut tun kann? Schon der legendäre Pfarrer Kneipp wusste sie zu schätzen, wie sie hier nachlesen können: die Heilwirkung des Tannenbaums.

Bei so vielen Wohltaten können die Weihnachtsfeiertage gesund überstanden werden. In diesem Sinne schöne Weihnachten.
 Clever gesund

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Nüsse lagern

Nur ganze Früchte halten lange

Genussvoll gesund essen mit Nüsse

Genussvoll gesund essen mit Nüsse

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen immer wieder: In Maßen verzehrt, sind Nüsse gut für das Herz-Kreislauf-System und vor allem für die Blutfettwerte. Das verdanken die leckeren kleinen Kraftpakete vor allem ihrem günstigen Fettsäuremuster, nämlich dem hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Die Kehrseite der Medaille ist jedoch: Genau wegen des Fettgehalts können Nüsse schnell ranzig werden. Unter Einwirkung von Feuchtigkeit, Enzymen, Mikroorganismen, Sauerstoff und Licht werden die Fette gespalten. Es entstehen Abbauprodukte, die nicht nur schlecht riechen und schmecken, sondern zum Teil auch gesundheitsschädlich sein und Magen-Darm-Verstimmungen auslösen können.

Je größer die Oberfläche ist, umso angreifbarer sind die Nüsse und ihre Fette für die zersetzenden Umgebungseinflüsse. Deshalb verderben geschälte und geriebene oder gehackte Nüsse wesentlich schneller als ganze Früchte. Für eine längere Lagerung sind sie also die Produkte der Wahl. Kühl, dunkel, trocken, gut verpackt in Säcken oder Netzen und luftig können sie monatelang aufbewahrt werden. Angebrochene Verpackungen mit geschälter und bereits zerkleinerter Ware kommen in den Kühlschrank, am besten in einer fest verschließbaren Dose. Dort halten sie sich bis zu vier Wochen.

Unsere sensiblen Geruchs- und Geschmackssinne bewahren uns in der Regel davor, ranzige Nüsse zu essen. Früchte mit muffigem Geruch oder auch gelblichen, dunklen Verfärbungen sollten Sie entsorgen.

Weitere Tipps zur sachgerechten Lagerung von Nüssen und Nussprodukten, sowie umfangreiche Informationen rund um die Erzeugung, Verarbeitung und Zubereitung haben wir in der Rubrik „Lebensmittel des Monats“ unter http://www.aid.de/inhalt/nuesse-5368.html für Sie zusammen getragen.

Quelle: Eva Neumann, www.aid.de

 Plötzlich gesund

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Kapuzinerkresse auch bei Diabetes

Neue Wirkungen der Senföle entdeckt

gesund lebenIm Jahre 2003 wurde die Kapuzinerkresse vom Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. Ihre Senföle gelten als besonders hilfreich für das Immunsystem.

Wie berechtigt diese damalige Ehrung war, zeigen neuere Erkenntnisse der Wissenschaft. Danach beeinflussen die Senföle aus der Kapuzinerkresse dem zellulären Zucker- und Entgiftungsstoffwechsel, berichten die Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung, Potsdam-Rehbrücke, im Informationsdienst Wissenschaft (idw). Dazu untersuchten die Forscher die Stoffwechseleffekte von Senföl aus Kapuzinerkresse. Im Ergebnis entdeckten sie, das Senföl die Zuckersynthese in der Leber vermindert. Darüber hinaus konnten sie herausfinden, dass Senföl ganz bestimmte Enzyme des Entgiftungsstoffwechsels aktiviert. Zwar sei es noch zu früh, um zuverlässig sagen zu können, inwieweit die Kapuzinerkresse den Zuckerstoffwechsel bei Typ-2-Diabetes zu verbessern oder sogar vorzubeugen vermag, so der Studienleiter und Diabetologe Andreas Pfeiffer. (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Dennoch, so die Schlussfolgerung der Redaktion, gibt es Hoffnung, dass Senföle aus Kapuzinerkresse auch bei Diabetes mellitus in der Zukunft eine große Rolle in der natürlichen Therapie spielen könnte.

 Kerngesund

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Gehen Sie dem Rheuma auf den Grund

Tipps, wie man mit Rheuma strategisch umgeht.

Gesundheitstipp der Redaktion gesund leben ratgeberWer schon einmal Schmerzen hatte, kann sich vielleicht annähernd vorstellen, wie schmerzhaft Rheuma sein muss. Erschwerend kommt hinzu, dass es bei vielen Betroffenen im Laufe der Zeit zum Dauerzustand wird. Ein Grund mehr, den Ursachen auf die Spur zu kommen.

Die Ursachensuche bei Rheuma ist grundlegend wichtig

Das ist aber zugleich der große Schwachpunkt unserer heutigen überwiegend rein symptomorientierten Medizin. Selbstverständlich versucht man, den Schmerz so schnell wie möglich loszuwerden. Wer aber langfristig nicht nach den Ursachen sucht, wird mit nur einer Symptombehandlung auf Dauer nicht glücklich. Schlimmer noch, viele Medikamente belasten den Körper zusätzlich. So kommt es zum berühmten Teufelskreis, von dem langjährige Rheumapatienten ein Lied singen können.

Tipps, wie man Rheuma strategisch angeht:

  • Selbstverständlich steht an erster Stelle die Symptombehandlung, um dem Patienten schnell zu helfen. Wer mag schon jemanden im Schmerz verharren lassen. Man kommt auch nicht weiter, wenn sich der Organismus damit verausgabt, Schmerzen zu bewältigen.
  • Alsbald sollte man sich aber an die Grundlagen, die zum Rheuma führen, heranmachen. Damit sind jedoch nicht die üblichen Dinge gemeint wie Übergewicht, erhöhte Blutfette, Zuckerkrankheit oder hoher Blutdruck. Zwar trifft man bei vielen Menschen mit Rheuma häufig auch diese Krankheitsbilder an. Sie sind aus ganzheitlicher Sicht aber in der Regel ebenfalls nur Folge von tiefgreifenden Regulationsstörungen. Diese betreffen vor allem den Stoffwechsel und das Immunsystem, neben vielen weiteren Aspekten. Hier ist der Hebel anzusetzen. Dafür sind unbedingt das Wissen und die Fähigkeiten ganzheitlich orientierter Therapeuten gefragt.
  • Dasselbe gilt im Hinblick auf die Anwendung von naturheilkundlichen Mitteln. Wie oft findet man in einschlägigen Magazinen die berühmten ultimativen Tipps, welche Mittelchen bei Rheuma generell helfen sollen. Damit versucht man das Streben nach Vereinfachung, eine Pille für ein Beschwerdebild, auf die Naturheilkunde zu übersetzen. Auf diese Weise gerät die Naturheilkunde in Verruf, denn die Komplexität der Möglichkeiten, die zu Rheuma führen können, schließt aus, das Ganze auf ein paar wenige Mittelchen zu reduzieren. Umgekehrt berichten diejenigen, die aufgrund ihrer individuellen ganzheitlichen Situation die entsprechend passenden naturheilkundlichen Mittel eingesetzt haben, damit sehr oft erst den Durchbruch oder wenigstens eine deutliche Linderung schafften.
  • Schließlich geht es darum, dass jeder seine Ernährungs- und Lebensweise auf seine Situation eingestellt. Dazu gehört eine überwiegend basische Ernährung, bei möglichst weitgehender Vermeidung von säurebildenden Lebensmitteln. Außerdem der Verzicht auf säurebildende Genussmittel, wie Alkohol und Rauchen. Alles das kann dazu beitragen, die rheumatischen Beschwerden zu lindern.

 Clever gesund

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Mittelmeerküche für das Herz

Zum Geheimnis, warum die Mittelmeerküche so gut für unser Herz-Kreislauf-System ist.

GemüseMittelmeerküche für das Herz – man darf es durchaus im doppeldeutigen Sinne verstehen.

Zum einen träumen wir von unserem letzten Urlaub im Süden. Oder vielleicht sogar schon von dem nächsten, und den Köstlichkeiten, die uns dort erwarten. Die damit verbundenen Sehnsüchte gehen uns natürlich zu Herzen.

Gemeint ist aber auch, dass die Mittelmeerkost für unser Herz-Kreislauf-System so wertvoll ist.

Das Geheimnis der Mittelmeerküche für das Herz

Doch was macht die Mittelmeerküche so wertvoll für unser Herz und das Kreislaufsystem? Da wären die ungesättigten Fettsäuren zu nennen, wie wir sie in pflanzlichen Lebensmitteln vorfinden. Hier ist natürlich das im Süden allgegenwärtige Olivenöl an erster Stelle zu nennen. Man sagt ihm einen günstigen Einfluss auf den Cholesterinspiegel nach, ein wichtiger Faktor für ein gesundes Herz und Gefäßsystem. Außerdem verwenden Südländer sehr häufig Knoblauch. In der Kombination aus Knoblauch und Oliven wird ein wahrer Turbo für die Gesundheit unserer Blutgefäße gesehen.

Im Süden hat das Gemüse und das Obst weitaus größere Priorität, als bei uns. Man denke an die beliebten Tomaten, Paprika, Auberginen und Zucchini. Alles in allem als gesundes Gemüse bewährt. Und nicht zuletzt der Fisch, der im Mittelmeerraum so geliebt wird, liefert die wichtigen Omega-3-Fettsäuren.

Fazit: Bieten Sie also Ihrem Herzen immer wieder, am besten öfter, diesen doppeldeutigen Genuss.

 Clever gesund

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Bluthochdruck und Salz

Irritationen zum Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Salzkonsum: erhöht womöglich zu wenig Kochsalz das Risiko für Herz und Kreislauf?

Blutdruck, BluthochdruckZu viel Salz mache krank, erhöhe den Blutdruck und gefährde das Herz – so lesen wir es regelmäßig in den Medien. Ganze Kampagnen legen nahe, den Salzkonsum zu drosseln.

Da schlägt eine Botschaft von Wissenschaftlern wie eine Bombe ein: Sie behaupten jetzt, dass zu wenig Kochsalz das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhe. Und sie weisen es durch eine Studie nach. Die Wissenschaftler der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) kommen darin zu dem Ergebnis, dass das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall nicht mit zu hohem Salzkonsum, sondern eher bei zu wenig Salz pro Tag steigt. So berichtete es die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Außerdem weisen sie ausdrücklich darauf hin, dass der Bluthochdruck viele Ursachen hat und es nicht richtig sei, Bluthochdruck einfach mit zu viel Kochsalz gleichzusetzen.

Ernüchterung in der Diskussion zum Salz bei Bluthockdruck

Was lernen wir daraus? Wieder einmal erweist sich, dass es zu kurzsichtig ist, die Betrachtung der Ursachen von Erkrankungen wie der Bluthochdruck nur auf die Ernährung zu beziehen. Darüber hinaus wird wieder einmal deutlich, dass eine zu einseitige Betrachtung dieser Faktoren in die Irre führt. Vielmehr ist es wichtig, die Gesamtheit aller Ursachen bei Erkrankungen wie Bluthochdruck zu berücksichtigen und mit den möglichen Risikofaktoren besonnen und ausgewogen umzugehen.

Lösungen für Bluthochdruck

Welche natürlichen Möglichkeiten es gibt, um den Blutdruck zu normalisieren, das verrät der Report “Wie Sie jetzt Ihren Blutdruck auf natürliche Weise senken können.

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