Essen Sie Früchte und nehmen Sie ab

Natürliche Inhaltsstoffe von Früchten können beim Abnehmen hilfreich sein.

KakiSoll es wirklich so einfach sein – Früchte, Obst und Gemüse, essen und abnehmen? Amerikanische Forscher wollen in einer Langzeitstudie Hinweise darauf gefunden haben, dass Obst und Gemüse mit hohem Anteil an Flavonoide dabei helfen soll, der Gewichtszunahme entgegenzuwirken (Quelle: thebmj).

Ganzheitlich orientierte Naturheilkundler nehmen das schon länger an. Sie gehen davon aus, dass die Inhaltsstoffe zahlreicher Nahrungsmittel in der richtigen Kombination die Gewichtskontrolle fördern.

Ein großes Gewicht haben dort auch die Früchte. Und in jeder modernen Diät spielen Obst und Gemüse eine immer größere Rolle.

Die Wissenschaftler schränken zwar ein, dass ihre Beobachtungsstudie kein Nachweis darstelle. Die Hinweise sind aber deutlich, dass Früchte mit hohem Anteil an Flavonoide zur Gewichtskontrolle beitragen dürften.

Äpfel, Kirschen und Paprika sollen beispielsweise viele Flavonoide enthalten. Lecker sind sie ohnehin. Also nutzen Sie die kommende Saison der Früchte und genießen Sie sich schlank.

 Clever gesund

 

 

 

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Strategie gegen Pilzinfektionen

Ganzheitliche natürliche Maßnahmen unterstützen den Kampf gegen Pilzinfektionen.

PilzinfektionWenn Pilze im Körper wuchern, ist das nicht nur unangenehm. Vielmehr ist es höchste Zeit, zu handeln. Pilzinfektionen werden allzu oft, selbst in Fachkreisen, als harmlos abgetan.

In Wirklichkeit weisen sie darauf hin, dass das Immunsystem geschwächt ist. Das wiederum kann auf Dauer sehr gefährlich werden. Der Körper ist dringend darauf angewiesen, dass die Immunabwehr reibungslos abläuft.

Handlungsbedarf und Strategie gegen Pilzinfektionen

Damit wird klar: Das Immunsystem muss gestärkt werden, um den Pilzinfektionen zu trotzen. Dazu gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die auf die individuelle Situation des einzelnen Menschen angestimmt werden muss. Hier ist also ein ganzheitlich orientierter Therapeut gefordert. Idealerweise einer, der mit natürlichen Mitteln arbeitet.

Eine Darmsanierung, mit Ausschleusung unerwünschter Stoffwechselendprodukte und Schadstoffbelastungen und anschließendem Aufbau des Darmmilieus ist häufig notwendig. Sehr oft sind dort die Pilze hochaktiv.

Die Leber stärken

Einer besonderen Rolle kommt die Leber zu. Sie ist einerseits Entgiftungsorgan. Andererseits baut sie aus den Nahrungsbestandteilen viele körperverwertbare Stoffe auf, die für die Abwehr wichtig sind. Auf diese Weise unterstützt die Leber das Immunsystem. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Leber von Pilzinfektionen besonders belastet wird. Vor allem die Toxine der Pilze setzen der Leber stark zu. Das kann bis hin zu Gärungsprozessen führen, die der Leber ein Alkoholproblem machen, selbst wenn der Betroffene überhaupt nicht trinkt. Ein Teufelskreis also, den es zu durchbrechen gilt. Auch hierauf wird ein ganzheitlich naturheilkundlich orientierter Therapeut achten. Leberstärkende Naturheilmittel, wie beispielsweise Mariendistel und Kurkuma, kommen hier immer wieder zum Einsatz.

Was sonst noch hilfreich sein kann, das verrät der Report „Wenn Pilze wuchern – Endlich Hilfe bei Pilzinfektion“.

 Wenn Pilze wuchern

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Exotik im Obstkorb

Wie isst man eine Kaktusfeige?

Gesund leben mit Vitaminen

Gesund leben mit Vitaminen

Vorbemerkung der gesund-leben-Ratgeber-Redaktion: Manchmal kann sogar das Essen von Obst zu einer echten Herausforderung werden. Und auch noch handwerkliches Geschick abverlangen. Das ist der Preis dafür, wenn man exotische Früchte genießen will. Nachfolgend eine Anleitung der Kollegen vom aid infodienst, im Originalwortlaut:

Die Kaktusfeige trägt auf ihrer Schale feine, äußerst unangenehme Dornen. Wer ohne Verletzungen an das köstliche Fruchtfleisch gelangen möchte, braucht jedoch nur etwas Geschick und ein paar Küchenhandschuhe. Die Enden der Früchte werden flach abgeschnitten, die Schale von oben nach unten eingeritzt und abgezogen. Schon lässt sich die Exotin dekorativ in Scheiben oder feine Würfel schneiden. Die Mühe wird mit einem erfrischend süßlich-säuerlichen Aroma belohnt, das ein wenig an Melone oder Birne erinnert. Das saftige Fruchtfleisch enthält bis zu 300 kleine Samenkörnchen, die mitgegessen werden können.

Kaktusfeigen (2)Die exotische Frucht verfeinert Obstsalat, Joghurtdesserts und pikante Gerichte mit Wild und Geflügel. Eine delikate Vorspeise sind kugelförmig ausgestochene Kaktusfeigen mit Serrano-Schinken und Ziegenkäse. Für den puren Genuss wird die Frucht einfach aufgeschnitten und wie eine Kiwi ausgelöffelt. Gekühlt und mit einem Spritzer Zitronen- oder Limettensaft verfeinert schmecken Kaktusfeigen besonders gut. Die Kaktusfeige ist reich an Vitamin C (23 mg pro 100 g), B-Vitaminen und Mineralien wie Kalium, Magnesium und Kalzium. Sie enthält Pektin und die antioxidativ wirkende Aminosäure Taurin.

Der Feigenkaktus (Opuntia ficus indica) ist ursprünglich in Mexiko beheimatet. Mit spanischen Seefahrern gelangte er im 16. Jahrhundert in den Mittelmeerraum und wird dort heute in vielen Ländern angebaut. Er ist an extreme Sonneneinstrahlung, Dürre und nährstoffarme Böden angepasst und kann vier Meter hoch werden. Die Früchte sind eiförmig und leicht abgeplattet mit warzenartigen Erhebungen. Die Farbpalette reicht je nach Sorte von gelb über lachsfarben bis dunkelbraun. Nach der Ernte wird die Schale abgebürstet, um die feinen Dornenhärchen mit Widerhaken auf der Schale zu entfernen. Verbliebene Dornen können die Hände allerdings unangenehm verletzen.

Kaktusfeigen sind ganzjährig im Handel erhältlich, wobei der Hauptlieferant für unsere Märkte Italien ist. Da die Früchte nicht nachreifen, sind weiche und saftige Exemplare die beste Wahl. Sie sollten keine Druckstellen und einen unversehrten Stiel haben, da sie ansonsten rasch verderben. Kühl gelagert sind Kaktusfeigen einige Tage haltbar.

Quelle: Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

Kleiner Hinweis der Redaktion: Stacheln sind Ausstülpungen der Epidermis und weiterer oberflächlicher Schichten. Sie können im Gegensatz zu Dornen relativ leicht entfernt werden. Dornen sind dagegen umgebildete Pflanzenorgane (zum Beispiel umgewandelte Sprosse oder Blätter). Sie sind daher fest mit der Pflanze verbunden. Auch wenn die Umgangssprache eine andere ist: Rosen haben Stacheln und Stachelbeeren haben Dornen!

Infoangebot: aid-Broschüre “Exoten und Zitrusfrüchte”, Bestell-Nr. 1281, Preis: 6,50 Euro,
http://shop.aid.de/1281/exoten-und-zitrusfruechte
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Zucker kann auch gesund sein

Neuere wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen: es kommt beim Zucker auf das richtige Maß an.

Zucker

Genussvoll mit Zucker

Kürzlich hatten wir darüber berichtet, dass Zucker immer mehr unter Druck gerät, für unsere Gesundheit schädlich zu sein (Beitrag Zucker unter Druck).

Wie wichtig es ist, hier kein pauschales Urteil, oder besser Vorurteil, zu fällen, zeigt eine neuere Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, wonach Zucker nicht gleich Zucker ist. Der Untersuchung zu Folge soll der natürliche Zweifachzucker Isomaltulose, der aus Trauben- und Fruchtzucker besteht, einen günstigeren Effekt auf den Stoffwechsel haben, als der herkömmliche Haushaltszucker. Deshalb sei diese Zuckerart hinsichtlich der Regulation des Zuckerstoffwechsels deutlich besser geeignet als der Haushaltszucker, so die Forscher (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Die Wissenschaftler wiesen aber auch darauf hin, dass bei dieser Zuckerart ebenfalls die Dosis das Gift macht. Womit wir einmal mehr vor dem Problem stehen, dass die eigentlich schädliche Wirkung des Zuckers darin liegt, dass wir insgesamt zu viel davon konsumieren. Selbst wenn der Zweifachzucker Isomaltulose die günstigere Alternative ist, bleibt es bei dem Rat, insgesamt bewusster mit dem Thema Zucker umzugehen. Wer sich näher mit Zucker-Alternativen auseinandersetzen will, hier ein Buchtipp: Zucker – der heimliche Killer.

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Bei Pilzinfektionen unbedingt die Abwehr stärken

Das Immunsystem hat zentrale Bedeutung im Kampf gegen Pilzinfektionen.

PilzinfektionIm Rahmen unserer Artikelserie mit vielen Tipps rund um das Thema Pilzinfektionen haben wir erläutert, dass eine Pilzinfektion ein Zeichen dafür ist, dass die Abwehrlage eines Menschen geschwächt ist. Konkret bedeutet dies, dass das Immunsystem nicht ganz Herr der Lage ist. Ganzheitlich aufgestellte Mediziner erklären das so:

Unser Immunsystem muss Tag für Tag, in jeder Sekunde unseres Lebens, Gefahren, die unseren Organismus bedrohen, abwehren. Dazu gehören Viren und Bakterien, aber auch Schadstoffe und sonstige Dinge, die in unserem Körper nichts zu suchen haben. Das wiederum setzt voraus, dass die Abwehrkräfte auf der ganzen Front leistungsstark sind. Wenn sie schwächeln, dann kennen wir das alle von den vielen verschiedenen Symptomen, wie Erkältungen, Magen-Darm-Beschwerden und einiges mehr.

Die scheinbar ungefährlicheren Pilzinfektionen machen zuerst Ärger

Ist nun die Immunität für längere Zeit oder gar dauerhaft beeinträchtigt, dann versucht der Organismus mit seinen Kräften hauszuhalten. Dabei ist es wichtig, dass er zuerst die größten Gefahren in Schach hält, wie beispielsweise gefährliche Bakterien oder Viren. Und das wiederum kann bedeuten, dass das Immunsystem die Pilze sozusagen laufen lässt. Denn diese sind in diesem Moment die scheinbar ungefährlicheren. Vorübergehend ist das auch kein Problem. Doch darin liegt gleichzeitig die Kehrseite der Medaille. Auf Dauer gesehen werden die Pilzinfektionen zu einer zusätzlichen Belastung für den Organismus, mit der Folge, dass das Immunsystem weiter in die Knie geht. So schließt sich ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt.

Abwehr stärken ist die beste Maßnahme gegen Pilzinfektionen

Der beste Weg, um aus diesem Dilemma herauszukommen, ist es, das Immunsystem zu stärken. Sehr oft wird von Experten empfohlen, den Darm zu sanieren. Das hat auch seinen guten Grund. Dem Darm kommt in diesem Zusammenhang eine Doppelbedeutung zu. Zum einen finden sich dort die häufigsten Pilzansiedelungen. Zum anderen macht das Lymphsystem des Bauchraumes einen Großteil unserer Abwehr aus. Tatsächlich verspüren viele Menschen schon dadurch eine Verbesserung, dass sie den Darm in Ordnung bringen.

Allerdings sollte man sich damit alleine nicht zufrieden geben. Es geht letztlich darum, das Immunsystem ganzheitlich in eine bessere Regulation zu bringen. Am bestem zieht man dafür einen erfahrenen Therapeuten, beispielsweise einen Heilpraktiker oder naturheilkundlichen Arzt, hinzu. Er stimmt die anzuwendenden natürlichen Heilmittel auf die Bedürfnisse des Organismus ab. Eine wichtige Voraussetzung, wenn man nachhaltigen Erfolg erreichen will. Ein pauschales Allheilmittel gibt es auch hier nicht.

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Das Gold des Lebensbaumes – Arganöl

Arganöl genießt weltweite Bedeutung.

Arganbaum

Arganbaum

Man bezeichnet es als das „Gold aus Afrika“. Gemeint ist das Arganöl aus Marokko. Ganze Dörfer leben dort von seiner Gewinnung. Es wird gewonnen aus dem Samen der Beerenfrucht des Arganbaumes, der auch als „Baum des Lebens“ bezeichnet wird. Seit 1998 steht er unter dem Schutz der UNESCO.

Alles das unterstreicht, wie wichtig das Arganöl für das marokkanische Leben ist. Aus gutem Grund: Es soll das Immunsystem stärken, Krebs abwenden, die Zellen unterstützen, gut sein für Leber, Galle und Herz. Und vieles mehr.

Möglich macht es die besondere Kombination ganz bestimmter Inhaltsstoffe: die ungesättigten Fettsäuren, vor allem die Linolsäure, Antioxidantien und Vitamin E.

So wundert es nicht, dass Arganöl inzwischen weltweit geschätzt wird. Nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die Körperpflege. Haut und Haar erfreuen sich an der wohltuenden Wirkung der Inhaltsstoffe.

Mehr Infos bietet das Spezialportal www.arganoel.info.

Immer wieder kommt es zur Kritik, die Bedeutung werde aus kommerziellen Gründen übertrieben und müsse sich mit anderen uns bekannten Ölen messen lassen. Nichtsdestotrotz hat es seine interessante Seite.

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Das unschuldige Ei

Wie gefährlich sind Eier wirklich?

Gesundheitstipp der Redaktion gesund leben ratgeberDas Ei wird gleich von mehreren Seiten in die Mangel genommen. Mal wird es als Brutstätte für Keime verdächtigt, ein anderes Mal als eine Gefahr für das Cholesterin. Veganer lehnen es ganz ab, weil es tierisch ist. Letzteres ist eine Lebenseinstellung und mag in Ordnung sein.

Die Keime…

Kritischer wird es dagegen, wenn es als Übeltäter zum Thema Keime pauschal abgeurteilt wird. Natürlich gibt es Salmonellen verseuchte Eier. Nicht mehr und nicht weniger als Fleisch, Eis-Speisen und vieles mehr, was man so in Skandalfällen immer wieder hört. Aber nicht grundsätzlich steht jedes Ei deshalb unter Generalverdacht, gesundheitlich gefährlich zu sein.

Das Cholesterin…

Genauso kritisch die ewige Diskussion zum Cholesterin. Nach großen Kampagnen hat sich die Einstellung so fest in unseren Köpfen verankert, dass man den Blick mit klarem Verstand offensichtlich verloren hat.

… und zurück auf dem Boden der Realität.

Tatsache ist: Ein erhöhter Cholesterinspiegel ist zuerst einmal das Problem unseres Organismus, der selbst dafür sorgen muss, dass der Cholesterinspiegel im Gleichgewicht bleibt. Hier müssen wir die Quelle allen Übels suchen, wenn der Cholesterinspiegel im Blut außer Rand und Band gerät. Da ist eine geringfügige und nur kurzfristige Erhöhung, beispielsweise ein Frühstücksei, wenn überhaupt so bedeutend, wie ein Tropfen Wasser im großen Ozean.

Umgekehrt steckt das Ei voller Energie und Nährstoffe. Muss es ja auch, wenn daraus ein Hühnerleben werden soll. Inhaltsstoffe die auch für uns gesund sind.

Eier

Eier

Fazit: Damit ist das Ei wieder einmal ein Beispiel dafür, dass man alles in der richtigen Relation sehen muss. Das wiederum bedeutet, sich auf ein vernünftiges Maß zu beschränken. Und Bio sollte das Ei auch sein. Ansonsten könnte es tatsächlich für die Gesundheit bedenklich werden. Wegen dem, was sonst noch drin ist und nicht weil es ein Ei ist.

Mehr Infos zu diesem Thema finden sich auch in den Buch „Von Null auf 85“. Dort schildert ein mittlerweile fünfundachtzigjähriger Betroffener seinen Weg, wie er ohne Pillen sein hohes Alter erreicht hat. Nicht nur in Bezug auf das Cholesterin.

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Bakterien in der Küche

Messer & Co. können Keime auf Lebensmittel übertragen

gesund-leben-ratgeber-spezial-keimeWerden Messer und Reiben nach der Verwendung nicht gereinigt, können sie Keime von einem auf das andere Lebensmittel übertragen. Das ist das Resultat einer Untersuchung der Universität von Georgia. Die US-amerikanischen Wissenschaftler hatten in ihrem Labor verschiedene Obst- und Gemüsearten mit den weit verbreiteten Keimen Escherichia coli und Salmonellen verunreinigt. Anschließend wurden die Erzeugnisse mit dem Messer geschnitten oder mit einer Reibe gerieben, ohne die Utensilien zwischen den einzelnen Arbeitsschritten zu reinigen. Die Autoren betonen allerdings, dass solche Bakterien in Obst und Gemüse nur selten vorkommen.

Mangelnde Hygiene und unsachgemäße Lebensmittelverarbeitung können zu Lebensmittelinfektionen führen. "Vielen ist nicht bewusst, dass Küchenutensilien und andere Oberflächen zu einer Verbreitung von Bakterien beitragen können", erklären die Autoren. Die Studienergebnisse haben bestätigt, dass Keime durch den Gebrauch von Messern und Reiben auf andere Erzeugnisse gelangen können. Interessanterweise war das Ausmaß je nach Obst- und Gemüseart unterschiedlich. So wurden die Bakterien beim Schneiden von beimpften Tomaten (43 %) eher übertragen als bei Honigmelone (17 %), Erdbeere (15 %), Gurke (7 %) und Cantaloupe-Melone (3 %). Auch beim Reiben von Karotten gelangen die Keime leicht auf anderes Gemüse. Die Zusammenhänge müssen noch genauer erforscht werden. Eines ist jedoch sicher: Wenn ein Bakterium einmal im Lebensmittel ist, lässt es sich nur schwer entfernen.Küchenutensilien

Auch bei Bürsten und Schälmessern sollten Verbraucher nach Ansicht der Wissenschaftler vorsichtig sein. Eine weitere Studie hat ergeben, dass die Reinigung mit einer Bürste oder das Schälen von Melone, Möhre und Sellerie die Bakterien nicht entfernen kann. Sie führt aber zu einer Kontamination der Bürste beziehungsweise des Schälmessers – auch wenn unter fließendem Wasser gearbeitet wird. "Reinigen Sie Küchengeräte, Arbeitsflächen und Küchenutensilien wie Messer sofort nach Benutzung mit heißem Wasser und Spülmittel", rät Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler vom aid infodienst e. V. Das verhindert auch, dass Lebensmittelreste und Verunreinigungen antrocknen und unsichtbare Keimherde bilden. Kunststoffbrettchen sind besser zu reinigen als Holzbrettchen. Fleisch, Geflügel und Fisch sollten getrennt von anderen Lebensmitteln zubereitet werden.

Quelle: Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen zu diesem Thema:

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0740002015001306

aid-Broschüre "Lebensmittelverarbeitung im Haushalt"
Bestell-Nr. 3953, Preis: 19,00 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=3953

Was Sie zu Keimen sonst noch wissen und unbedingt beachten sollten:
 Die Bedrohung durch todbringende Keime

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Keime – Kaffeemaschinen unter Verdacht

Wissenschaftler fanden zahlreiche Bakteriengattungen in Kaffeemaschinen.

Gesundheitstipp der Redaktion gesund leben ratgeberErschreckende Nachrichten ausgerechnet in diesem Moment: Sie sitzen gemütlich im Café, surfen ahnungslos mit Ihrem Smartphone im Internet. Der köstliche Duft eines geraden frisch aufgebrühten Tasse Kaffees steigt in Ihre Nase auf.

Im Hintergrund hören Sie noch das vertraute Rauschen der Kaffeemaschine, als sie auf eine dramatische Meldung der Apotheken Umschau stoßen.

Im Kaffeesatz sollen sie lauern. Ebenso im Abtropfwasser verbrauchter Kapseln. Die Universität Valencia nahm Kaffeemaschinen mit einem Kapselsystem unter die Lupe. Und fanden Erschreckendes, wie die Apotheken Umschau berichtet.

Zahlreiche Keime in der Kaffeemaschine

Kapselmaschine

Dort soll es geradezu wimmeln von Keimen, insbesondere Bakterien. Die Forscher wollen 35 bis 67 verschiedene Gattungen gefunden haben. Klar, das feuchte Milieu ist ein Eldorado für Keime. Gleichzeitig geben die Wissenschaftler aber auch Entwarnung. In der Regel seien diese Milieus unproblematisch.

Dazu muss man wissen, dass Bakterien ganz normal zu unserem Leben gehören. Sie sind dafür sogar notwendig. Typisches Beispiel: Ohne Darmbakterien wäre unser Leben unmöglich. Problematisch wird es aber dann, wenn das Milieu außer Kontrolle gerät.

Die Experten empfehlen deshalb eine sorgfältige und regelmäßige Reinigung, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Wichtig sei auch, die Maschinen immer wieder zu entkalken, da dies ein Risiko sei. In dem Artikel der Apotheken Umschau „Sind Kaffeemaschinen Keimschleudern?“ finden Sie darüber hinaus zahlreiche Tipps, um der Gefahr zu begegnen.

Was sonst noch hilfreich ist beim Schutz vor Keime, das lesen Sie hier:

 Die Bedrohung durch todbringende Keime

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Zucker unter Druck – wie Sie damit umgehen

In unserem Alltag gerät der Zucker immer mehr unter Druck. Berechtigt, oder nicht?

Zucker

Genussvoll mit Zucker

Es ist beliebt geworden, bestimmte Lebensmittel an den Pranger zu stellen. Der Zucker ist ein Beispiel dafür. Die Warnungen nehmen zu, dass Zucker die Gesundheit gefährde. Doch wie so oft, müssen solche Warnungen in das richtige Licht gerückt werden.

Schwere Krankheiten durch Zucker?

Immer mehr Mediziner warnen davor, dass Zucker maßgeblich an Übergewicht, schlechten Leberwerten und Stoffwechselerkrankungen beteiligt ist. Auch die Weltgesundheitsorganisation appelliert an die Bevölkerung, den Konsum von Zucker zu reduzieren.

Versteckter Zuckerkonsum

Das eigentliche Problem mit dem Zucker: In vielen Nahrungsmitteln ist er reichlich enthalten, ohne dass dies uns so wirklich bewusst ist. Eine Begleiterscheinung unserer industriell gefertigten Lebensmittel. Genau darin liegen die Fallen, die dann wie ein Hebeleffekt zuschnappen, wenn wir zusätzlich Zucker, wie in Süßspeisen, konsumieren. Doch soll man deshalb auf die geliebten Süßspeisen verzichten?

Das Bewusstsein für Zucker schärfen und Alternativen suchen Es ist wohl ein schlechter Rat, auf Genuss zu verzichten. Viel besser ist es doch, sich das Problem mit dem Zucker bewusst zu machen und aufmerksamer damit umzugehen.

  • So sollte Sie beim Einkauf auf die Inhaltsstoffe der Fertigprodukte achten und solchen kritisch begegnen, die mit Zucker getunt sind.
  • Und bei der Verwendung von Zucker, dort wo er gebraucht wird, können Sie auf natürliche Alternativen ausweichen. Wie beispielsweise Zucker von Birken, Kokosblüten und Stevia.
  • Außerdem denke man an den Zucker in unseren Früchten, mit denen Sie leckere Säfte selbst zubereiten können. So muss man nicht unbedingt Säfte konsumieren, die zusätzlich mit raffiniertem Zucker angereichert sind.

Warnung vor dem Trugschluss bei Zucker

Doch auch bei natürlichen Alternativen gilt: Was zu viel ist, ist zu viel. Nur weil die Alternativen natürlich sind, heißt das nicht, dass sie in rauen Mengen für uns gut sind. Die richtige Dosis macht’s, auch in der Natur. Wenn Sie sich näher mit Zucker-Alternativen auseinandersetzen wollen, hier ein Buchtipp: Zucker – der heimliche Killer.

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