Wieder einmal „DAS“ Gewürz „Kurkuma“

In nur wenigen Jahren ist Kurkuma von einem weniger bekannten orangefarbenen Gewürz zu einem der wichtigsten therapeutischen Nahrungsmittel in der Welt der alternativen Gesundheit herangewachsen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, was Kurkuma alles kann. Falls Sie noch nicht auf den Kurkuma-Zug aufgesprungen sind, wird es höchste Zeit. Aber auch diejenigen, das Gewürz bereits öfter verwenden, dürfen heute gut aufpassen, schließlich sind ein wenig Abwechslung und neue Ideen immer willkommen. Zumal Kurkuma für mich nicht unbedingt in jedes Gericht passt und harmonisch ist.                                                                               

Deshalb gefallen mir die vielfältigen Rezepte, die ich hiermit an meine Leserinnen und Leser gerne weitergeben möchte.
Hier lesen Sie heute von den Vorteilen der Kurkuma-Pasta – auch als Goldene Paste bekannt.

Kurkuma-Paste Rezept
Kurkuma-Paste lässt sich sehr einfach herstellen und lange lagern. Achten Sie darauf, dass der Schwarze Pfeffer ein Muss ist, um die Bioverfügbarkeit zu verbessern.

Zutaten:
4 EL Kurkuma (fein gehackt, Kurkumawurzel oder Kurkumapulver)
1/2 TL frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
1/2 Tasse Wasser

Zubereitung: Geben Sie alle Zutaten bei mittlerer Hitze in einen Topf und rühren Sie regelmäßig um, bis sich eine Paste bildet. Lassen Sie die Paste abkühlen und füllen Sie sie in ein Glas, das Sie im Kühlschrank aufbewahren.

So nutzen Sie die selbstgemachte Kurkuma-Paste, auch Goldene Milch genannt:
Goldene Milch ist in vielen asiatischen Ländern schon seit langem beliebt. Im Westen kennt man sie erst seit relativ kurzem. Ich trinke die Goldene Milch vor allem an kalten Winterabenden. Neben gesunden Fetten und Kalzium verfügt das Getränk über entzündungshemmende Eigenschaften und schützt vor Erkältungen und Krankheiten. Erhitzen Sie einfach etwas Milch auf dem Herd und rühren Sie einen Teelöffel Ihrer Kurkuma-Paste unter. Sie können zusätzlich noch etwas Kurkuma darüberstreuen.

Kurkuma-Paste in Smoothies
Für noch mehr antioxidative Vorteile können Sie die Kurkuma-Paste auch in einen gesunden Smoothie geben. Ob Grüner Smoothie oder ein Standard Milch- und Bananen-Smoothie, ein Teelöffel Kurkuma-Paste hat noch keinem Smoothie geschadet.

Suppen
Suppen sind eine großartige Möglichkeit, um eine Fülle von Vitaminen und Nährstoffen aufzunehmen. Außerdem können Sie so kleinere Reste von Lebensmitteln verarbeiten, die sich dem Ablaufdatum nähern. Um den Antioxidantien-Gehalt Ihrer Suppe zu erhöhen, empfehlen wir Ihnen, einen Esslöffel Kurkuma-Paste unterzumischen.

Honig
Wenn Sie den Geschmack von Kurkuma nicht sonderlich mögen, können Sie es mit Honig mischen, um den Geschmack zu überdecken. Je stärker-schmeckend der Honig, desto besser. Grundsätzlich sind es außerdem die stärker-schmeckenden Honigsorten, die besonders viele gesundheitliche Eigenschaften besitzen und unter anderem Entzündungen bekämpfen und die Verdauung unterstützen. Ich kann Ihnen besonders Manuka-Honig empfehlen.

Hautgesundheit
Studien zeigen, das Kurkuma mindestens genauso effizient wie Antibiotika ist verschiedene grampositive Organismen zu bekämpfen. Die antibakteriellen und entzündungshemmenden Fähigkeiten von Kurkuma lassen sich außerdem gegen verschiedene Hautprobleme nutzen, einschließlich Akne. Tragen Sie einfach ein wenig Kurkuma-Paste auf die betroffenen Hautstellen auf, lassen Sie die Paste 30 Minuten einwirken und spülen Sie Ihr Gesicht anschließend mit warmem Wasser ab.

Quelle: Mike Gary

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Süßer abnehmen

Gesund leben Trends
Kokosblütenzucker

Mit Kokosblütenzucker nicht nur abnehmen, es gibt weitere gesundheitliche Vorteile.

Kokosblütenzucker lässt den Blutzuckerspiegel nur wenig ansteigen und damit nach dem Genuss auch weniger stark wieder abfallen als herkömmlicher Zucker – ideal für Diabetiker.
Wer abnehmen will hat ein längerreichendes Sättigungsgefühl, isst dadurch weniger, nachträgliche Süßhungerattacken bleiben aus.

Neben seinem köstlichen Geschmack werden dem granulierten Nektar der Kokospalme eine ganze Reihe gesundheitlicher Vorteile nachgesagt. Der glykämischer Index ist deutlich niedriger als der von Haushaltszucker – das zeigen aktuelle Studien des Philippinischen Food & Nutrition Research Institutes und der Hospital University of Sydney.

Fair, nachhaltig und natürlich

Gewonnen wird der Kokosblütenzucker in Indonesien nach jahrhundertealter Tradition: In aufwändiger Handarbeit zapfen Kleinbauern den Nektar aus den Blüten der Kokospalmen und kochen ihn ein, bis er fest wird. Der so gewonnene, fein gesiebte Kokosblütenzucker enthält viele wertvolle Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe – darunter Eisen, Kalium, Magnesium und Zink. Die Firma NUSWEET garantiert faire Löhne für seine Kooperative sowie höchste Qualität und Reinheit seines Kokosblütenzuckers. Denn der wird frisch vor Ort verpackt – so besteht auch keine Gefahr, dass der Kokosblütenzucker heimlich von Zwischenhändlern mit Rohrzucker gestreckt wurde. Auch in Sachen Nachhaltigkeit punktet der Kokosblütenzucker von NUSWEET. Die Palmen gedeihen ohne Kunstdünger und Pestizide, dazwischen können andere Pflanzen wachsen. Im Vergleich zu Zuckerrohr verbrauchen die Kokosplantagen weniger Wasser und Land.

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Granatapfel – Paradiesapfel


Der Granatapfel mit seiner Power gilt als älteste Heilfrucht der Menschheit

Punicum granatum, so der botanische Name des Granatapfels, wird als Nahrungsmittel schon seit hunderten von Jahren in vielen Kulturen verwendet.

Neue Studien bescheinigen der gesamten Frucht, also inklusive ihrem Samen und Saft zahlreiche mögliche medizinische Wirkungen. Möglich macht diese Wirkung das breite Spektrum an Inhaltsstoffen, welche in den reifen Fruchtsamen der Granatapfelfrucht enthalten sind. In Form von frischen Samen, Granatapfelsaft oder in Form von pulverisierten Granatapfelkernen können diese verzehrt werden. Die Frucht ist also nicht nur lecker, sondern angeblich auch in jeder Form höchst gesund. Der Granatapfel beinhaltet Antioxidanten, die eine positive Wirkung auf Entzündungen, Herz-Kreislauf-Muskel- Herz- und Nierenerkrankungen haben sollen.

Die Inhaltsstoffe der Granatapfelsamen können äußerlich, wie auch innerlich angewandt einen positiven Einfluss auf die natürlichen Alterungserscheinungen nehmen. Granatapfelprodukte werden in verschiedenen Formen angeboten und sind für den Verzehr bestens geeignet. Auch wenn dem Granatapfel viel Positives nachgesagt wird, Wunder kann auch diese Frucht nicht vollbringen. Aber was spricht dagegen die herbsüßen Granatäpfel ab und an in den Essensplan zu integrieren und den frisch gepressten Saft zu trinken?  Der ist allerdings stark färbend, Flecken lassen sich kaum mehr beseitigen.

 

 

 

 

 

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Energiegeladen

Zitronen

Zitronen gelten als eines der am stärksten alkalisierenden Nahrungsmittel, die Sie essen können.
Sie werden sich jetzt fragen, wie das möglich ist, da Zitronen selbst säurehaltig sind. Im Körper jedoch wirken sie alkalisch; Die Zitronensäure erzeugt keine Übersäuerung, wenn sie verstoffwechselt wird.
Die Mineralien in den Zitronen sind genau das, was dabei hilft, das Blut alkalisch zu machen.
Die meisten Menschen sind zu übersäuert, das ist dem vielen Zucker- und Getreidegenuß geschuldet.

Warmes Zitronenwasser zu trinken, hilft den gesamten Säuregehalt zu reduzieren, indem Urinsäure aus den Gelenken gezogen wird. Dies lindert Schmerzen und Entzündungen, die viele Menschen verspüren.

Die American Cancer Society empfiehlt warmes Zitronenwasser, um regelmässigen Stuhlgang zu fördern.
"Mit einem Glas warmen Zitronensaft täglich können Sie nicht nur die Verdauung fördern, auch die Galle wird angeregt. Der Duft von Zitronensaft hebt die Stimmung und steigert die Energie. Da Zitronensaft dabei hilft, das Verdauungssystem zu verbessern, Gifte zu entfernen und Ihre Energie zu steigern, führt all dies auch dazu, dass Sie Körperfett verlieren, durch eine Verbesserung des hormonellen Gleichgewichts.

Grund genug täglich 1 Glas warmen Zitronensaft in die tägliche Morgenroutine zu integrieren!

Und so wird's gemacht:
Pressen Sie täglich, gleich nachdem Sie aufgestanden sind, etwa ½ bis 1 ganze Zitrone (kommt auf die Grösse der Zitrone an) in ein 0,25 l Glas mit reinem warmen Wasser. Trinken Sie dies mindestens zehn Minuten bevor Sie die erste Mahlzeit des Tages zu sich nehmen. Sie sollten frische, biologisch angebaute Zitronen für das Getränk verwenden und nicht abgefüllten Zitronensaft. Bei biologisch angebauten Zitronen können Sie sicher sein, dass sie keine Pestizide enthalten.

 

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Wildkräuter und ihre Urkraft

Kräuter sind "in"

Ob zu medizinischen Zwecken oder in der Küche, sie  sind nicht mehr wegzudenken.

Gut sortierte Supermärkte offerieren bunt gemischte Samentütchen mit den feinsten Kräutern für den Anbau im eigenen Garten. Wer keinen eigenen Garten hat, kann aber auch, wenn er mit offenen Augen durch die Natur geht, so manches Blättchen am Wegesrand ernten was für ordentlich Power sorgt.
Das Kräuter eine immense Wirkung auf unseren Körper haben, ist weitestgehend bekannt. Es sind nicht nur die wildwachsenden Kräuter, sondern auch die selbst ausgesäten oder gekauften, die ihre volle Wirkung entfalten können. Die "Schätze" aus der Natur sind mit Sicherheit intensiver in Ihrer Wirkung, denn in jeder Wildpflanze und jedem Wildkraut findet sich die geballte Urkraft aus dem gesunden Boden der Natur. Kräutern aus dem Supermarkt, die in abgepackter Pflanzenerde gedeihen müssen mag diese Urkraft, zugegebener Maßen, etwas fehlen.

hier ein paar Anwendungsbeispiele für verschiedene Wildkräuter/-Pflanzen:

Bei Problemen mit den Atemwegen hilft ein Sonnenhutextrakt (Echinacea) zur Anregung der körpereigenen Abwehr, oder ein kleiner Löffel Fichtenhonig. Fichtenhonig hilft auch bei Hals- und Rachenentzündung.
Um einer Sommergrippe vorzubeugen empfiehlt sich Thymian, ThymianSalbei, SalbeiGoldmelisse und Brennnessel! (Kräuter die am Wiesen/Wegesrand wachsen).
Ein heißer Kräuteraufguß mit Fichtennadelsprossen wirkt sich positiv auf die Atemwege aus und hilft wieder richtig durchzuatmen.
Für Schweißgeplagte im Sommer bietet sich ein Salbeitee oder auch ein kühlendes Pfefferminzgetränk an.
Frauenmantel – Alchimilla als Teeaufguß ist ein bekanntes Kräutlein bei Frauenleiden.
Ganz besonders wertvoll und  bekannt ist Arnika das bei vielerlei Beschwerden angewendet werden kann. Ob bei Schwellungen, Verstauchungen, Grippesymptomen, Erkältungen, Bronchitis, Rheuma oder Gicht. Ein Kraut, was aus der heimischen Hausapotheke nicht wegzudenken ist.

Natürlich sind die Wildkräuter auch kulinarisch nicht zu verachten!
Köche, die sich auf Wildkräuter spezialisiert haben, bieten Kochkurse an und in verschiedenen Kräuterexkursionen lernen Interessierte die Kräuter und deren Wirkungsweisen kennen.

 

 

 

 

 

 

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Holunderblüten

Studien bestätigen die heilsame Wirkung des Holunders schon seit längerer Zeit. 

Holunder

Holunder ist uns so vertraut und im Bild der Landschaft so selbstverständlich, dass man ihn kaum mehr wahrnimmt. Doch gegenwärtig erfährt der Holunder, dem seit Jahrhunderten medizinische Eigenschaften nachgesagt werden, wieder neue Beachtung. Holunder wächst strauchartig, seine Blüten und Beeren werden schon seit der Antike als natürliche Medizin genutzt. Die weißen Doldenblüten werden im Teig gebacken und schmecken herrlich. Getrocknete Blüten werden als Tee getrunken. Holunderblütentee wirkt als Heilmittel wegen seiner schweißtreibenden und fiebersenkenden Wirkung, ein  ideales Getränk bei fiebrigen Erkältungen und grippalen Infekten. Die schwarzen Beeren werden im Spätsommer geerntet, gekocht und zu Saft gepresst – vorsicht färbt stark. Holunderbeeren solllten nicht roh verzehrt werden, sie können zu Unverträglichkeiten führen. Getrocknete Blätter des Holunderstrauch wirken entschlackend und haben eine reinigendende Wirkung für den Körper.
Holundersirup kann zum Süßen verwendet werden.

 

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Zitrone des Nordens

Wir verdanken sie Friedrich II „dem alten Fritz“ die Kartoffeln. Weil die Preußen nicht gewillt waren Karoffeln anzubauen, erließ er sog. Kartoffelbefehle – der erste 1746 anlässlich einer Hungersnot in Pommern. Das ist alles sehr lange her und mittlerweile ist die Kartaoffel aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Selbst in China hat die Kartoffel seit einigen Jahren Einzug gehalten weil offenbar der Wasserverbrauch für die Weizen- und Reisfelder zu groß geworden ist.

Leider ist der Kartoffelverbrauch ständig rückläufig. Fastfood, wenig Zeit um Kochen könnten Gründe dafür sein.

Kartoffeln haben einen hohen Vitamin C- Gehalt und werden gerne auch mal als „Zitrone des Nordens“ bezeichnet. Das ist zwar deutlich übertrieben, aber auf 100 Gramm kommen rund 17 Milligramm Vitamin C – das ist mehr als beispielsweise bei Äpfeln, deshalb lassen wir den Vergleich mal gelten. Da Kartoffeln aber immer gekocht, gegart oder gebraten werden müssen, geht einiges an Vitaminen verloren.

Welche Methode ist also die beste, um so viel wie möglich davon zu bewahren?

Beim Garen im kochenden Wasser werden Vitamine und Nährstoffe vor allem dann ausgelaugt, wenn die Kartoffeln vorher geschält werden. Am besten ist es, Pellkartoffeln zu kochen, d.h. mit der Schale  und erst wenn sie gar sind, pellen. Das empfiehlt ganz besonders bei Kartoffelsalat, wenn die Kartoffeln noch warm sind zieht er einfach viel besser durch und schmeckt hervorragend.

Werden die Kartoffeln frittiert, wirkt sich das positiv auf den Vitamin-C-Gehalt aus. Die plötzliche Hitze stoppt die Enzyme, die für den Verlust der auch Ascorbinsäure genannten Substanz verantwortlich sind. Von täglichen Fritten ist aber abzuraten – weil einfach zu fett – wenn auch schmackhaft.
Gesünder ist die Variante beim Braten in der Pfanne: Hier wird vergleichsweise wenig Fett verwendet, der Effekt auf das Vitamin C ist jedoch ungefähr der gleiche – vorausgesetzt, die Knollen werden nicht vorgekocht.

Mit Blick auf die schlanke Linie ist diese Art der Zubereitung vorzuziehen.
Um das Vitamin C in den Kartoffeln am besten zu erhalten bietet sich der Backofen an.
Egal, ob als klassische Folienkartoffel oder Kartoffeln in Spalten geschnitten.
Mit dieser Methode bleibt genau so viel von den Nährwerten übrig wie in der Fritteuse.

Die Kartoffel ist alles andere als langweilig, so vielfältig wie unsere Gesellschaft und ein Lebensmittel, mit dem sich jeder identifizieren kann – egal ob jung oder alt.

Vieles – rund um die Kartoffel finden Sie hier:

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Dem Zipperlein vorbeugen

Die veraltete Bezeichnung für die Gicht bzw. Gichtarthritis ist „Zipperlein“.
Abgeleitet vom spätmittelhochdeutschen zipperlīn, mittelhochdeutsch von zipfen für ‘trippeln’ was sich auf den Gang des Patienten bezog.Wir sprechen heute im Allgemeinen vom „Zipperlein“ wenn uns etwas weh tut.

Hier geht es aber um Vorbeugung von Gicht-Attacken.

Gicht gibt dem Patienten das Gefühl von unzähligen Nadelstichen gepiegst zu werden, ist sehr schmerzhaft.
Gicht stellt in Deutschland die häufigste Form der Gelenkentzündung dar. In schweren Fällen kann der Einsatz von harnsäuresenkenden Medikamenten notwendig sein.

Wer diese Schmerzen kennt ist gerne bereit seinen Lebensstil zu verändern.

Bei leicht erhöhtem Harnsäurespiegel kann sich der Wert schon durch entsprechende Gewichtsreduzierung normalisieren. Der Gewichtsabbau sollte aber moderat geschehen denn sonst steigt der Harnsäurespiegel wieder an – und mit ihm das Risiko einen erneuten Gichtanfall  zu erleiden.

An erster Stelle steht die Ernährungsumstellung.
Gichtpatienten sollten auf purinreiche Kost weitesgehend verzichten.
Purine werden im Stoffwechsel zu Harnsäure abgebaut.
Reich an Purinen sind: Fleisch, Fleischextrakt, Wurst, Innereien, Meeresfrüchte, Forellen, sowie andere fette Fische, Hefe und Hülsenfrüchten. Alkohol hat zwar kein Purin, fördert aber die Harnsäurebildung und hemmt zusätzlich deren Ausscheidung über die Nieren.

Wenig Purine und daher gut verträglich sind viele Obstsorten, Gemüse, Gurken, Milchprodukte, Hühnereier, Kartoffeln und Reis.
Zum Pflichtprogramm gehören täglich ca. zwei Liter kalorienfreie Flüssigkeit. Die Flüssigkeit senkt die Harnsäurekonzentration im Urin und hilft bei der Ausscheidung.

hier finden Sie eine Purintabelle im PdF zum ausdrucken

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Gut und gesund leben trotz Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz ist zu einer wahren Volkskrankheit geworden.

15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden bereits unter dieser Lebensmitteltunverträglichkeit. Und es werden immer mehr. Doch der Alltag eines Betroffenen ist schwer.

Mit einigen kleinen Tricks, einer Handy-App und einer ausgewogenen Ernährungsumstellung lässt sich die Laktoseintoleranz schnell in den Griff bekommen.
Die Beschwerden kommen meistens von einem Tag auf den anderen. Nach dem Genuss des geliebten Cappuccinos oder einer leckeren Sahnesoße fängt es an im Bauch zu grummeln. Häufig kommt Übelkeit, Kopfschmerzen oder sogar Durchfall dazu. Und das nur wenige Minuten später. Beim ersten Mal denkt der Betroffene vielleicht noch an eine vorrübergehende Magenreizung. Doch schon bald stellt sich heraus, dass diese unangenehmen Begleiterscheinungen immer nach dem Verzehr von Lebensmitteln auftreten, die Laktose, also Milchzucker enthalten.
Der Betroffene leidet unter einer Laktoseintoleranz.

15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben eine Milchzuckertunverträglichkeit. Weltweit vertragen sogar zwei Drittel aller Erwachsenen keine Laktose. Ihnen fehlt schlichtweg das Enzym Laktase, dass im Dünndarm den Milchzucker in die kleineren Zucker Galaktose und Glukose spalten. Ob es tatsächlich eine Laktoseintoleranz ist oder vielleicht doch ein Reizdarm, kann allerdings nur der Arzt mit dem sogenannten Ausatemtest diagnostizieren. Von lgG-Selbsttests raten Experten ab. Sie bauen auf Experimente aus den 80er Jahren auf und sind völlig veraltet. Die an die Selbsttests angeschlossene Diäten dafür teuer und können im schlimmsten Fall sogar zu Fehl- oder Mangelernährung führen.

Das E-Magazin www.tipps-vom-experten.de erklärt in dem Artikel „Laktoseintoleranz im Alltag – so lässt es sich trotzdem prima leben“ was Betroffene tun können um trotz ihrer Lebensmittelunverträglichkeit ein ganz normales Leben führen zu können. Zum Beispiel im Büro. Statt Fertiggerichte sollten Betroffene zum Beispiel Mahlzeiten zu sich nehmen, die nicht fertig hergestellt sind. Denn gerade Saucen von Fastfood-Produkten enthalten große Menge Milchzucker. Auch in der Kantine sollte paniertes Fleisch oder Fisch gemieden werden. Ebenso Pommes frites oder Kroketten. Und vielleicht hilft eine Anfrage beim Koch, ob das Angebot auf laktosefreie Mahlzeiten erweitert werden kann. Doch der Lebensmittelhandel hat sich längst auch auf diese Nachfrage eingestellt. Selbst im Discounter gibt es unzählige laktosefreie Produkte wie Milch, Müsliriegel oder Brot, die unbedenklich sind. Außerdem gibt es sehr wohl Milchprodukte, die auch von laktoseintoleranten Menschen verzehrt werden können, ohne dass unangenehme Folgeerscheinungen auftreten. Zum Beispiel viele Sorten Hartkäse wie Gauda oder Emmentaler. Oder probiotische Joghurts und Kefir, da in diesen Lebensmitteln Laktase enthalten ist. Ganz besonders hilfreich ist auch eine Medizin-App für das Handy, mit der Betroffene nicht nur die gängigsten laktosefreie Produkte erkennen können, sondern auch regelrechte Einkaufshilfe bekommen.

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Lavendel

gesund lebenHeilen mit der Natur

Lavendel gehört zur Familie der Lippenblütler, die das milde Klima des Mittelmeerraumes lieben und auch mal trockene Perioden ohne Probleme überstehen. Auch bei uns hat Lavendel schon lange Einzug gehalten. Viele Gärten und Parkanlagen sind üppig mit Lavendel bepflanzt. Es gibt verschiedene Arten und unterschiedliche Farbnuancen. Der Lavendelstrauch verströmt einen aromatischen Duft, Blütezeit ab Mai/Juni, den ganzen Sommer über, je nach Sorten. Bekannt und betörend sind die üppigen Lavendelfelder in der Provence.

Aus den Stängeln und vorwiegend aus den Blüten wird Lavendelöl gewonnen, das in der natürlichen Heilkunde vielseitig verwendbar ist. Sie enthalten zu ein bis drei Prozent ätherisches Öl, das sich hauptsächlich aus den beiden Substanzen Linalylacetat und Linalool zusammensetzt. Daneben kommen in den Blüten Gerbstoffe und Flavonoide vor.

Für die Gewinnung von ätherischem Öl wird gerne die Sorte Maillette verwendet. Sie enthält einen besonders hohen Gehalt an ätherischem Öl. Juli und August ist die beste Erntezeit, dann, wenn die Blüten der Pflanzen voll entfaltet sind. Aromaöle werden traditionell für Gesundheit und Wohlbefinden eingesetzt. Der starke Duft vom Lavendel wird nicht von jedermann als angenehm empfunden. In der freien Natur hilft er Fraßfeinde zu vertreiben, im Schrank sollen gefüllte Stoffsäcken mit getrockneten Lavendelblüten die Motten bekämpfen

Lavendel besitzt heilende Eigenschaften – das wußten schon die Römer.

Wegen seiner beruhigenden Wirkung wurde der Lavendel als Nervenkräutlein bezeichnet. Wer schlecht einschläft oder nachts aufwacht, dem kann das Öl eventuell helfen. Denn dessen Inhaltsstoffe wirken Studien zufolge beruhigend und schlaffördernd. Zudem gibt es Hinweise, dass Lavendel einen angstlösenden Effekt haben könnte.
Lavendelextrakte wirken effektiv gegen Stress.Hautirritationen durch Insektenstiche oder leichte Verbrennungen können mit Lavendelöl gelindert werden. Wegen seiner antiseptischen, desinfizierenden Wirkung werden die Auszüge aus Lavendel auch für die Wundbehandlung genutzt.
Um die entsprechende Heilwirkung von Lavendel zu gewinnen, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Getrocknete Lavendelblüten, in Kissen gefüllt, können zu einem ruhigen Schlaf verhelfen, besonders, wenn neben Lavendel auch gleichmäßig viel Melissen- und Hopfenblüten beigefügt werden. Für ein Entspannungsbad werden Lavendelblüten mit heißem Wasser übergossen und abgesiebt.  Der Sud wird ins Bad gegeben.
Dem Lavendeltee wird eine beruhigende Wirkung zugesprochen. Dazu werden ein oder zwei Teelöffel Blüten verwendet, die etwa fünf Minuten lang ziehen müssen.
Ob im Schlafkissen oder in der Duftlampe, als Tee, oder Entspannungsbad – Lavendel besitzt nicht nur vielseitige Heilkräfte, sondern kann auch variabel verwendet werden, damit es seine aromatische, wohltuende Wirkung entfaltet. Ein Fläschchen Lavendelöl gehört daher in jede Hausapotheke.

Wer den Duft von Lavendel riecht, fühlt sich sogleich in die Provence versetzt. In dem milden Mittelmeerklima gedeiht der bläulich-violett blühende Strauch bestens. Seit dem 17. Jahrhundert wird er dort in großem Stil angebaut, denn er lässt sich vielfältig verarbeiten – zu Parfümessenzen, Seife, Honig, Kräuterkissen, Hautpflegeprodukten und Medizin.
Der Name Lavendel stammt wohl vom lateinischen "lavare", also "waschen". Denn im antiken Rom dienten die getrockneten Blüten als Bade- und Waschmittelzusatz. Als Heilpflanze wurde der echte Lavendel erst im 12. Jahrhundert bekannt. Die bekannte Hildegard von Bingen setzte das Kraut gegen Kopfläuse ein. Später galt Lavendel als hilfreich gegen Blähungen, Krämpfe und Angstzustände.

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