Salbei nicht nur bei Erkältungen

Vielseitige Anwendbarkeit von Salbei. Neues Wirkungsspektrum in wissenschaftlichen Studien untersucht.

SalbeiSalbei-Bonbons sind ein Klassiker, der einem als erstes einfällt, wenn Halsschmerzen eine Erkältung androhen. Tatsächlich gehört Salbei in der traditionellen Pflanzenheilkunde mit zu den wichtigsten Mitteln bei Atemwegserkrankungen, aber auch bei den Magen- und Darmbeschwerden. Ebenfalls empfohlen wird Salbei bei übermäßigem Schwitzen. Und sogar gegen Frauenleiden soll er helfen. Wie viele andere Heilpflanzen, hat also Salbei eine Breitenwirkung.

Neu: Salbei für das Gedächtnis

Doch Salbei hat noch weit mehr zu bieten. So soll er dem Gedächtnis helfen und könnte bei Demenz eingesetzt werden. Zumindest gibt es entsprechende vielversprechende wissenschaftliche Studien, wie die Carstens Stiftung berichtet.

Die Inhaltsstoffe von Salbei machen es

Salbei lindert Schmerzen, löst Krämpfe, reinigt das Blut, wirkt antibakteriell und hilft somit, Entzündungen besser und schneller zu überwinden. Maßgeblich verantwortlich dafür sind die vielen Inhaltsstoffe des Salbei. So enthält er reichlich ätherische Öle, u.a. Kampfer, sowie Terpene, Gerb- und Bitterstoffe.

Die Anwendung von Salbei

Salbei wird üblicherweise als Tee oder als Öl angewendet, beides in Apotheken erhältlich. Neben der Naturheilkunde ist er auch in der Küche sehr beliebt. In südlichen Ländern schätzt man leckere Nudeln mit Salbei. Darüber hinaus passt er zu zahlreichen Gerichten wie Fleisch, Salate, Tomatengerichte und vielem mehr. Salbei ist also gesund und lecker zugleich.
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Mit Aromaöle gegen Keime

Natürliche Aromaöle können möglicherweise dabei helfen, sich besser gegen Keime zu schätzen.

Therapien, Methoden, AlternativenEine harmlose Untersuchung im Krankenhaus endete in einer schweren Infektion mit Krankenhauskeimen, solche und ähnliche Schlagzeilen lesen wir immer öfter in den Medien. Kein Wunder also, dass die Angst vor den Keimen kontinuierlich wächst. Vor allem Gemeinschaftseinrichtungen, insbesondere Krankenhäuser, stehen regelmäßig am Pranger. Dabei gelten die höchsten Hygienestandards, die man je kannte.

Während die einen noch nach Lösungen suchen, haben andere sie womöglich schon gefunden. Beispielsweise mit Aromaölen aus der Natur. Dazu berichtete die Carstens-Stiftung von einer beeindruckenden Studie, die man in einem italienischen Krankenhaus gemacht hat. Dort will man mit einer Aromaölmischung die Keimbesiedelung von Tischen und Schränken deutlich reduziert haben. Auch die Arzneimittelverordnung gegen Infektionen soll daraufhin beeindruckende 80 Prozent niedriger gewesen sein.

Mehr dazu und worauf man achten sollte, in dem Beitrag der Carstens-Stiftung: Es liegt was in der Luft – ein schutzbringender Duft.

Was sonst noch hilfreich ist beim Schutz vor Keime, das lesen Sie hier:
 Die Bedrohung durch todbringende Keime

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Spätes Essen macht nicht dick

Auf das „was“ und „wieviel“ kommt es an

gesund leben„Iss nicht mehr so spät, sonst wirst du dick“. Diesen „Rat“ kennen wohl die meisten von uns. Aber ist das eigentlich zutreffend? Das King’s College in London wollte es genauer wissen und hat eine Studie mit 1.620 Kindern im Alter von 4 bis 18 Jahren durchgeführt. Überraschend stellten sie fest, dass Kinder und Jugendliche, die noch spät am Abend essen, kein erhöhtes Risiko für Übergewicht haben.

Die Wissenschaftler nahmen in den Jahren 2008 bis 2012 verschiedene Daten der Jungen und Mädchen auf. Der Körpermassenindex (BMI) wurde anhand von Körpergewicht und -größe, Alter und Geschlecht berechnet, um das Gewicht einschätzen zu können. Die jungen Probanden beziehungsweise ihre Eltern füllten jährlich ein Ernährungsprotokoll für vier aufeinanderfolgende Tage aus, anhand der die tägliche Energie- und Nährstoffaufnahme sowie die übliche Zeit des Abendessens (vor oder nach 20 Uhr) bestimmt wurden.

Frühere Studien ließen vermuten, dass die Zeit der Nahrungsaufnahme die innere Uhr und damit auch Stoffwechselprozesse beeinflusst. Das wäre auch für die Gewichtsregulation von Bedeutung. In der aktuellen Untersuchung hatten jedoch Kinder und Teenager, die zwischen 20 und 22 Uhr aßen, kein höheres Übergewichtsrisiko als Altersgenossen mit einem Abendbrot vor 20 Uhr. Auch die Energieaufnahme veränderte sich nicht mit dem Zeitpunkt der Mahlzeit, schreiben die Wissenschaftler im „British Journal of Clinical Nutrition“.

Bei der Nahrungsqualität gab es vereinzelte Unterschiede, die aber nicht wesentlich waren. So nahmen Jungen (4-10 Jahre) mit einem späten Abendessen über den Tag verteilt etwas mehr Eiweiß zu sich, während Mädchen (11-18 Jahre) weniger Kohlenhydrate aufnahmen. „Allerdings aß nur eine begrenzte Zahl der Kinder nach 20 Uhr, was die Ergebnisse möglicherweise beeinflusst hat“, gibt die Autorin Dr. Gerda Pot zu bedenken. Mögliche Einflussfaktoren auf das Gewicht wie das Weglassen des Frühstücks, körperliche Aktivität und die Schlafdauer wurden noch nicht berücksichtigt.

„Viel wichtiger als der Zeitpunkt der Mahlzeiten ist die über den ganzen Tag aufgenommene Energiemenge“, erklärt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom aid infodienst. Das gilt für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Wer viel snackt, verliert leicht den Überblick, und das kann sich auf der Waage niederschlagen. Mit fest geplanten Mahlzeiten fällt es leichter, die richtigen Lebensmittel und angemessenen Portionsgrößen auszuwählen. Das muss natürlich auf den Alltag der Familie abgestimmt ein, so Seitz. Neben einer ausgewogenen Ernährung brauchen Kinder viel Bewegung und ausreichend Schlaf, um fit zu sein und ein gesundes Körpergewicht halten zu können.

Quelle: aid infodienst, Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

http://journals.cambridge.org/action/displayAbstract?fromPage=online&aid=10266822&fileId=S0007114516000635

http://www.aid.de/inhalt/wann-esse-ich-986.html

aid-Heft „Das beste Essen für Kinder – Empfehlungen für die Ernährung von Kindern“
Bestell-Nr. 1447, Preis: 2,50 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1447
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Aus der Welt der Naturheilkunde – Bachblüten

Bachblüten haben sich über Jahrzehnte durchgesetzt.

Therapien, Methoden, AlternativenUnter den beliebtesten naturheilkundlichen Heilmitteln haben die Bachblüten einen prominenten Platz behauptet, und das nun seit Jahrzehnten. Ihr Name geht zurück auf ihren Erforscher, dem englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936). Das Charakteristische der Heilmittel ist, dass sie auf der seelischen Ebene ansetzen. Das heißt, Ausgangspunkt für die Mittelwahl ist der psychische Zustand eines Menschen.

Die Geschichte der Bachblüten

Dazu forschte Dr. Bach über viele Jahre, um herauszufinden, welche natürlichen Mittel, vor allem wild wachsende Pflanzen, den jeweils typischen psychologischen Zustand eines Menschen entsprechen. Sozusagen eine Arzneimittellehre auf der Basis der Psyche. Offensichtlich ist ihm das gelungen, denn die daraus entstandenen Bachblüten-Mittel sind bis heute begehrt. Davon gibt es zahlreiche, 38 an der Zahl. Wohl eines der bekanntesten Mittel, das vielen ein Begriff sein dürfte, sind die Rescue-Notfalltropfen. Sie enthalten eine spezielle Mischung aus fünf Bachblüten, die man in einem akuten Notfallereignis, körperlicher wie seelischer Art, sozusagen als Ersthilfe gerne anwendet. Wenige Tropfen reichen schon, um zu helfen. Jeder, der sie schon einmal in einer solchen Situation benutzt hat, will sie nicht mehr missen.

Die Verwendung der Bachblüten

Hergestellt werden die Therapeutika nicht aus aufbereiteten Pflanzenstoffen, sondern nur unter Nutzung deren Energie. Bei den Bachblüten handelt es sich somit um eine energetische Therapieform. Dazu werden die Pflanzen in Quellwasser eingelegt, für mehrere Stunden dem Sonnenlicht ausgesetzt und dann die abgefilterte Essenz mit Weinbrand haltbar gemacht. Die Bachblüten können in der Apotheke bezogen werden.

Mehr zu den Bachblüten, welche Essenzen bei welchen Beschwerden anzuwenden sind, und vieles mehr finden Sie auf der Webseite www.bachblueten-liste.de

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Wenn der Blutdruck zu hoch ansteigt

Immer mehr jüngere Menschen betroffen von Bluthochdruck.

Blutdruck, BluthochdruckDramatische Szenen können sich abspielen, wenn der Blutdruck über viele Jahre zu hoch ansteigt. Mit zu den häufigsten Folgen zählen Herzinfarkt und Schlaganfall. Sehr oft erfahren Betroffene erst zu solchen lebensgefährlichen Ereignissen von ihrem Bluthochdruck. Ab 140/95 sprechen Mediziner schon von erhöhtem Blutdruck. Doch bei vielen sind die Werte bedeutend höher und riskieren damit die beschriebenen Folgen.

Millionen vom Bluthochdruck betroffen

Die Hochdruckliga spricht  von rund 20-30 Millionen betroffenen Menschen alleine in Deutschland. Beängstigend: Immer öfter sind gerade jüngere Menschen von Bluthochdruck betroffen, wie eine Langzeitstudie der Universität Leipzig heraus fand (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)). Besonders brisant ist die Kombination aus Übergewicht und Bluthochdruck.

Die Gründe für Bluthochdruck

Für ganzheitlich orientierte Mediziner sind die oft genannten Erklärungen dafür, wie falsche Ernährung und Bewegungsmangel, nur ein Teilaspekt. Sie sehen die wahren Ursachen vielmehr in einer verhängnisvollen Kausalkette von genetischer Disposition und energetischen Stoffwechselstörungen, unter anderem, die zusammen mit unseren heutigen Lebensgewohnheiten zum klinischen Bild des Übergewichts und des Bluthochdrucks beitragen.

Lösungen für Bluthochdruck

Welche natürlichen Möglichkeiten es gibt, um den Blutdruck zu normalisieren, das verrät der Report “Wie Sie jetzt Ihren Blutdruck auf natürliche Weise senken können“.

 

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Gefahr durch Weizen – was ist dran? (Teil 5)

Weizen-Diskussion, was wir selbst tun können.

GetreideNachdem wir nun in den zurückliegenden Artikeln erfahren haben, was an der Weizen-Diskussion dran ist, wie Wissenschaftler und Mediziner das sehen, soll es im letzten Beitrag unserer Serie abschließend darum gehen, was man definitiv tun kann. Vor allem, was wir selbst tun können, denn die Selbsthilfe ist immer noch der beste Weg. Bei allen diesen kontroversen Diskussionen sollte der vernünftigste Rat sein, mit Vorsicht und Bedacht seine Ernährung zu gestalten, ohne es damit zu übertreiben.

Das bedeutet, den sicherlich heute sehr hohen Anteil an Weizenprodukten im Speiseplan entsprechend zu reduzieren. Diejenigen, die besonders empfindlich darauf reagieren, werden ohnehin darauf verzichten müssen.

Darin ist Weizen enthalten

Während wir in erster Linie unser geliebtes Brot im Fokus haben, dürfen wir nicht vergessen, dass Weizen in zahlreichen Nahrungsprodukten enthalten ist. Dazu gehören beispielsweise Fertiggerichte, die bekanntlich gleich aus einer Vielzahl von Gründen umstritten sind. Weizen findet sich auch als sogenanntes Füllmittel in Light-Produkten, Soßen und Eis. Ferner in Nudeln, Suppen, Pizza, Frühstücksflocken und Süßigkeiten.

Empfehlungen für Erkrankte

Menschen, die richtig krank geworden sind und Weizen überhaupt nicht vertragen, wird üblicherweise eine totale Karenz, zumindest für mehrere Wochen, empfohlen. Wegen der vielfältigen Möglichkeiten an Ursachen von Unverträglichkeiten, ist das aber nur eine halbe Lösung. Hier sollte eine therapeutische Unterstützung erfolgen, idealerweise unter Einbeziehung einer naturheilkundlichen ganzheitlichen Therapie. Es gilt, den Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen und auf allen Ursachenebenen zu regulieren. Ansonsten dürfte sich an der Sensitivität nicht viel ändern.

Fazit

Die vielfältige Diskussionen und Spekulationen dürften letztlich unter vernünftigen Gesichtspunkten zu folgenden Schlussfolgerungen aus Sicht des Verbrauchers führen:

  • Es ist wohl zweifelsfrei, dass immer mehr Menschen überempfindlich gegenüber Weizenprodukten reagieren.
  • Die Ursachen dafür dürften nicht einseitig, sondern vielfältig zu sehen sein. Dazu gehören neben den verschiedenen äußeren Einflüssen auch hausgemachte Regulationsstörungen des menschlichen Organismus.
  • Eine möglichst gesunde und nachhaltige Ernährungsplanung wird ohnehin den Getreideanteil auf ein vernünftiges Maß reduzieren, gegebenenfalls auf (noch) weniger umstrittene Alternativen ausweichen. Auch hier dürfte sich der unumstößliche Rat, sich möglichst naturbelassen zu ernähren, durchsetzen.
  • Wer mit Beschwerden zu kämpfen hat, wird sich ohnehin zumindest für eine gewisse Zeit auf eine Weizenkarenz einlassen.
  • Der Königsweg ist es dabei, den Organismus mit Hilfe einer natürlichen ganzheitlichen Therapie zu stärken. Dann besteht auch die Chance, eine mögliche Weizensensitivität nachhaltig zu entschärfen.

Gesund und fit 2016Welche Nahrungs- Alternativen zum Weizen in Betracht kommen und vieles mehr, finden Sie in dem Buch

Gesund und fit 2016

 

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Das richtige Heilwasser

Worauf Sie bei der Auswahl Ihres Heilwassers achten sollten.

Heilwasser ist nicht gleich Heilwasser. Letztlich kommt es darauf an, welche Zusammensetzung der unterschiedlichen heilwirkenden Inhaltsstoffe das jeweilige Wasser charakterisiert. Und dazu gibt es je nach Bedürfnissen viele Unterschiede.

Wasser für das Leben

Wasser für das Leben

Ein paar Beispiele von Heilwasser

  • Wer öfter unter Magenbeschwerden und Sodbrennen leidet, wird darauf achten, dass das Wasser ausreichend das säureneutralisierende Hydrogencarbonat enthält.
  • Bei Verstopfungen kann sulfatreiches Heilwasser empfehlenswert sein.
  • Wer seine Knochen beispielsweise vor Osteoporose schützen will, beachtet das Calcium im Heilwasser.
  • Und bei Muskelkrämpfen wegen Magnesiummangel sollte das Heilwasser reichlich Magnesium enthalten.
  • In besonderen Lebenslagen, wie Schwangerschaft, umfangreiche sportliche Aktivitäten etc., wird man zu mineralstoffreiches Heilwasser greifen.

Wichtiger Hinweis: Diese Aufzählung ist nur beispielhaft. Empfehlenswert ist eine Rücksprache mit Ihrem Therapeuten, um das für Sie passende Heilwasser herauszufinden.

Wo findet man dann das Heilwasser

Hierbei kann das Heilwasserverzeichnis auf www.heilwasser.com hilfreich sein.

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Gefahr durch Weizen – was ist dran? (Teil 4)

Stimmen aus der Wissenschaft zum Weizen

GetreideWeizen steht seit geraumer Zeit in den Schlagzeilen, gesundheitsschädlich zu sein. Deshalb haben wir diesem Thema eine ganze Serie gewidmet. Heute, in Teil 4, sehen wir uns an, was Ärzte und Wissenschaftler dazu meinen.

Die Ärztegesellschaft für Ernährungsheilkunde e.V.  will einen Zusammenhang beobachtet haben zwischen der Getreidemast und den gesundheitlichen Problemen unserer Zeit. Dort wird vermutet, dass so Volkskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf einen zu hohen Getreideanteil in der Ernährung zurückzuführen seien. Zumindest sei der hohe Anteil an Getreideprodukten kritisch zu betrachten. Dies lasse sich sehr gut bei Bevölkerungsgruppen beobachten, die erst vor wenigen Jahrzehnten einen höheren Getreideanteil in der Ernährung eingeführt haben.

Prof. Detlef Schuppan von der Universität Mainz hat neben dem Gluten noch eine andere Proteingruppe in Verdacht. So könnte ein erhöhter Gehalt an ATI, den sogenannten Amylase-Trypsin-Inhibitoren, die in Hochleistungssorten enthalten sind, an den Unverträglichkeiten beteiligt sein. Diese sollen wegen ihrer insektenresistenten Eigenschaften in die neueren Sorten hineingezüchtet worden sein, so der Wissenschaftler gegenüber der Redaktion von W wie Wissen/Das Erste. Die Redakteure haben gleich mehrere weitere mögliche Ursachen recherchiert. So will eine australische Forschergruppe herausgefunden haben, dass verschiedene enthaltene Zucker, sogenannte Fodmaps, die Beschwerden möglicherweise auslösen. Das schließt auch der Gastroenterologe am Krankenhaus Porz am Rhein bei Köln, Prof. Wolfgang Holtmeier, nicht aus. Er spricht von einer erhöhten Weizensensitivität. Und der Agrarwissenschaftler Dr. Friedrich Longin von der landwirtschaftlichen Universität Hohenheim sieht eine mögliche Ursache in den veränderten Techniken in der Backindustrie. Verkürzte Ruhezeiten des Teiges, angetrieben von diversen Zusätzen, könnten die Sensitivität verursachen. So die weiteren Recherche-Ergebnisse der zitierten Redaktion.

Alle diese Stimmen zeigen eindrucksvoll und ganz klar: Zu diesem Thema ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die möglichen Ursachen dürften sogar vielfältig sein.

Gesund und fit 2016Doch warum reagiert der Mensch ausgerechnet heute so heftig darauf?

Antworten finden Sie in einer ausführlichen Analyse, warum wir den Weizen nicht mehr vertragen und was man tun kann,

in dem Buch “Gesund und fit 2016

 

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Spirulina, wie wertvoll ist sie?

Geheimtipp unter Naturheilkundigen.

Therapien, Methoden, AlternativenDie Blaualge, fachlich Spirulina, gilt unter Therapeuten aus der Naturheilkunde als Geheimtipp und als Wunderwaffe. Sie wird empfohlen, wenn es darum geht, das Immunsystem zu stärken, den Blutdruck zu senken, die Blutfette zu verbessern und vieles mehr.

Dieser Beliebtheit verdankt die Spirulina ihren reichlich vorhandenen Inhaltsstoffen, vor allem der hohe Gehalt an Vitaminen; Spurenelementen, sekundären Pflanzeninhaltsstoffen sowie einen hohen Anteil an pflanzlichem Eiweiß.

Entgegen der Behauptung mancher Kritiker, soll es inzwischen auch einige Studien geben, die aufzeigen, wie wertvoll die Blaualge für die Gesundheit sei, so berichtet das Zentrum für Gesundheit.

Beliebt ist die Spirulina auch bei naturheilkundlich orientierten Zahnärzten, die sie zur Ausleitung von Amalgambelastungen einsetzt.

Trotzdem ist die Blaualge unter Fachleuten umstritten. Manche warnen sogar vor „der grünen Gefahr“, wie beispielsweise die Stiftung Warentest.

Eine Diskussion, die allzu bekannt ist bei alternativen Produkten.
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Gefahr durch Weizen – was ist dran? (Teil 3)

Weizen gerät zunehmend unter Druck

GetreideDer Weizen gerät selbst in Fachkreisen immer mehr unter Druck. Einer der inzwischen zu diesem Thema bekanntesten Mediziner ist der amerikanische Kardiologe und Präventionsmediziner Dr. med. William Davis.

Er sorgte weltweit für Furore mit seinem Buch „Weizenwampe“. Darin behauptet er, dass Weizenproteine gleich für eine Vielzahl gesundheitlicher Beeinträchtigungen verantwortlich seien. Dies beträfe vor allem entzündliche Reaktionen in Verdauungssystem, in der Leber, im Gehirn, an den Gelenken, am Herzen und vielem mehr.

Bauchfetteinlagerungen und Diabetes Typ 2 seien genauso darauf zurückzuführen, wie Veränderungen im Hormonsystem. Außerdem würden die Weizenproteine appetitanregend wirken und so das Übergewicht fördern.

Verantwortlich seien vermutlich die veränderten Strukturen der Weizenproteine der modernen Zuchtformen. Die neuen Sorten würden bei veränderter Glutenstruktur und –gehalt den Weizen für den Menschen unverträglich machen. So jedenfalls die Vermutung. Bei seinen Patienten will er beobachtet haben, dass sich Blutzuckerwerte normalisierten, sich das Gewicht reduzierte und die Beschwerden des Verdauungstraktes, wie Krämpfe, Sodbrennen und Durchfälle, verschwanden, als seine Patienten auf den Weizenkonsum verzichteten.

Gesund und fit 2016Doch warum reagiert der Mensch ausgerechnet heute so heftig darauf?

Antworten finden Sie in einer ausführlichen Analyse, warum wir den Weizen nicht mehr vertragen und was man tun kann,

in dem Buch “Gesund und fit 2016

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